social-software - Softwarelösungen für die Sozialwirtschaft

LÄMMERZAHL goes mobile

18.03.2013 | Neues aus Unternehmen

[caption id="attachment_1316" align="alignright" width="250"] Foto: Ash Kyd[/caption]

Dortmund. Der Softwareanbieter für die Sozialverwaltung Lämmerzahl und der Mobil­technologieanbieter MOSAIK gehen zukünftig gemeinsame Wege. In einem Koopera­tionsvertrag besiegelten die Firmen kürzlich den gemeinsamen Aufbruch in die mobile Welt. Per Smartphone oder Tablet-PC sollen zukünftig Sozialarbeiter und andere Mitar­beiter der sozialen Dienste in die Lage versetzt werden, alle nötigen Daten ihrer Klien­ten vor Ort zu erfassen oder direkt in der Betreuungssituation abrufen zu können.

Damit entfällt nicht nur die zeitaufwendige nachträgliche Büroarbeit im Amt. Alle Akteure, die in aufsuchenden Kontakten für die Hilfebedürftigen tätig sind, werden vielmehr in ihrer Hand­lungsfähigkeit vor Ort gestärkt und in die Lage versetzt, den Fokus wieder auf ihre Kernarbeit zu richten, die direkte Betreuung Hilfebedürftiger. Ursprünglich entwickelt für den Bereich “Hilfen zur Erziehung“ innerhalb der Jugendhilfe, profitieren demnächst auch Vermittlung und Fallmanagement innerhalb des Arbeitslosengeldes II, das Management von Gefährdungs­fällen im SGB VIII sowie zahlreiche andere soziale Verwaltungsbereiche vom Einsatz innovativer Mobiltechnologie.

Die LÄMMkom MOSAIK -App kann zukünftig einfach aus den bekannten App-Shops herun­tergeladen werden und steht dann nicht nur den Mitarbeitern der Verwaltung zur Verfügung, sondern auch angebundenen Dritten. Das können sowohl Betreuungs-und Hilfeeinrich­tungen, als auch Endnutzer sein, die über ihre Termine mit dem Amt per Smartphone infor­miert werden oder Schriftstücke und Nachrichten mit ihrem Betreuer austauschen. Das neue mobile Angebot verbessert den Kontakt zwischen dem Amt und dem Kunden. Der Nutzen liegt auf beiden Seiten: Der Einsatz von Smartphones bietet den Klienten eine bessere Er­reichbarkeit der Sozialarbeiter, die Sozialarbeiter erreichen ihre Klienten schneller mit ihren Unterstützungsangeboten, können notwendige Unterlagen einfordern oder an Rückmelde­pflichten erinnern.

Die Bedienoberfläche der LÄMMkom MOSAIK -App ist so gestaltet, dass sowohl Kinder und Jugendliche als auch ältere Menschen alle Funktionen einfach bedienen können. Der Sozial­arbeiter hat Zugriff auf wichtige Klienten-und Einrichtungsdaten, die ihn unterwegs mit allen relevanten Informationen versorgen und ein schnelles und sicheres Handeln ermöglichen. Was bislang kaum möglich war, wird mit dem neuen Angebot Wirklichkeit: zum Beispiel nachts und am Wochenende die notwendigen Informationen zu freien Unterbringungsmög­lichkeiten, geöffneten Notdiensten und Hilfeeinrichtungen einzuholen und für eine angemes­sene Betreuung der Klienten zu sorgen.

Papierformulare entfallen. Aussagen von Jugendlichen und Kindern, die in der nachträg­lichen Dokumentation oftmals unberücksichtigt blieben, können nun direkt vor Ort in das Smartphone eingegeben und in die Bewertung eines Falles einbezogen werden. Zudem können Art und Umfang der Betreuungskontakte vor Ort festgehalten werden. Die Daten werden über eine mobile Datenverbindung an einen Server weitergeleitet und in der dahinter stehenden Datenbank abgelegt. Die sofortige Überführung der mobil erfassten Daten in die Datenbank ermöglicht sowohl eine automatisierte Erstellung von Dokumenten als auch die Auswertung der Daten für Planungs-, Steuerungs-und Qualitätsmanagementprozesse auf Einzelfall-und auf Amtsebene.

Damit hilft LÄMMkom MOSAIK nicht nur der Verwaltung insgesamt, sondern in erheblichem Umfang auch dem einzelnen Sozialarbeiter, z. B. bei der Eingabe der notwendigen Daten und beim Verfassen von Berichten. Eingabemasken geben die oftmals schwierige Gliede­rung des Erlebten vor und strukturieren die abzufragenden Aspekte in übersichtlichen Einhei­ten. Wo früher Unsicherheiten bestanden, wie der komplexe Betreuungskontakt auf das Blatt Papier gebracht werden kann, ohne Aussagen von Kindern oder weitere Haushaltsangehö­rige zu vernachlässigen, gibt das neue Angebot zu jedem Beteiligten und allen zentralen Sachverhalten Auswahlfelder vor. Geht das Erlebte über die Eingabemasken hinaus, bieten Freitextfelder genügend Raum für eine umfassende Dokumentation. Die Nutzung der Spracheingabefunktion erleichtert die Arbeit zusätzlich.

Spezielle Geräte müssen sich Verwaltungen, angebundene Einrichtungen oder die Klienten nicht anschaffen, da die App auf nahezu allen mobilen Betriebssystemen funktioniert. Die meistens internetfähigen Laptops und Mobiltelefone reichen in der Regel aus.

Weitere Informationen: www.laemmerzahl.de  

Aktuelle Rezension

Buchcover

Ansgar Koreng, Matthias Lachenmann (Hrsg.): Formularhandbuch Datenschutzrecht. Verlag C.H. Beck (München) 2018. 2. Auflage. 1042 Seiten. ISBN 978-3-406-69542-1.
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