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Literaturtipp: Geschäftsprozessmanagement in sozialen Organisationen. Leitfaden für die Praxis

gpm-2016Das von Professor Helmut Kreidenweis und Peter Faiß verfasste Buch ist in 1. Auflage 2016 erschienen. Die beiden Branchenkenner und Fachautoren legen einen Praxisleitfaden vor, der dieses spannende und zukunftsweisende Thema wohl erstmalig nur für die sozialen Organisationen thematisiert.

Aus dem Inhalt:

  • Was ist Prozessmanagement und wozu nützt es?
  • Geschäftsprozessmanagement in der Sozialwirtschaft
  • Methoden des Geschäftsprozessmanagements
  • Organisation des Geschäftsprozessmanagements
  • Prozessunterstützung mit IT
  • Ausblick

Dieses Buch liefert nach eigenen Angaben erstmals eine speziell auf die Sozialwirtschaft zugeschnittene Einführung in das strategische und operative Management von Geschäftsprozessen. Es erläutert zentrale Begriffe und Konzepte, zeichnet den aktuellen Stand der Branche nach und bietet einen aus der Praxiserfahrung der Autoren heraus entwickelten Instrumentenkoffer. Ergänzt wird dieser durch Tipps zur Schaffung eines organisatorischen Rahmens für den erfolgreichen Start und die kontinuierliche Weiterführung solcher Vorhaben. Ein prozessorientierter Blick auf branchenübliche Software-Klassen sowie eine Darstellung prozessunterstützender Funktionen als Basis einer kompetenten Software-Auswahl runden diesen Praxisleitfaden ab.“

Zielgruppen sind Vorstände und Geschäftsführer sozialer Organisationen, Einrichtungsleiter, Qualitätsmanagement-Beauftragte, IT-Verantwortliche, Controller und andere Mitarbeiter in Leitungs- und Stabstellen, die mit der Gestaltung von Arbeitsabläufen betraut sind. Darüber hinaus Lehrende und Studierende in managementorientierten Studiengängen der Sozialwirtschaft und Pflege.

Bei diesem Buch bestimmen Titel und Untertitel das Programm. Es ist eine solide und strukturierte Darstellung des Geschäftsprozessmanagements in sozialen Organisationen. Ein grundsolider Praxisleitfaden. Desweiteren auch als Quelle für Lehrinhalte sehr gut geeignet, da mit vielen Definitionen, Praxistipps, Abbildungen und Tabellen ausgestattet. Darüber hinaus ist es sehr nutzerorientiert, dieser wird für alle Beteiligten zu Anfang herausgearbeitet. Man kann nur hoffen, dass dieser Praxisleitfaden diesem Thema gerade in der Sozialbranche einen Schub gibt.

ISBN 978-3-8487-0366-1, 107 Seiten, 39,– €

Uwe Huchler, Chefredakteur social-software.de

www.uwehuchler.de

 

IT-Report für die Sozialwirtschaft 2015: Literaturempfehlung

von Uwe Huchler

IT Report 2015Der IT-Report für die Sozialwirtschaft beschäftigt sich mit dem Einsatz von Informationstechnologien in sozialwirtschaftlichen Organisationen quer über alle Verbandstrukturen. Im zweiten Teil werden umfassende Kennzahlen zu Softwareanbietern im Sozialmarkt dargestellt.

Im Zentrum der Ausgabe 2015 des IT-Reports für die Sozialwirtschaft steht der Wertbeitrag der IT in den Einrichtungen und Diensten der Branche. Dabei werden auch Vergleiche zu den beiden früheren Wertbeitrags-Untersuchungen in den Jahren 2010 und 2012 gezogen. Ein Sonderthema des Reports 2015 sind Dokumenten-Managementsysteme: Verbreitung und Nutzungszwecke werden ebenso abgefragt wie die Programme, die in der Branche genutzt werden und die Zufriedenheit mit diesen.

Der IT-Report liefert nach eigenen Angaben als einzige Publikation in Deutschland ein recht umfassendes, wissenschaftlich unterfüttertes Bild des Einsatzes von Informationstechnologien in sozialwirtschaftlichen Organisationen quer über alle Verbandstrukturen. Der Nutzen für die Träger und Einrichtungen besteht darin, Entwicklungstrends erkennen zu können und den Stand der eigenen IT mit Branchenwerten zu vergleichen.

Der IT-Report umfasst vier Teile

Teil I: Informationstechnologie in sozialen Organisationen

Teil II: Der Branchensoftware-Markt

Teil III: Fazit und ausgewählte Kennzahlen

Teil IV: Anbieter von Branchenlösungen

Im ersten Teil werden die Ergebnisse der befragten ‚sozialen Organisationen’ dargestellt, so nach Mitarbeiterzahlen, Betätigungsfeldern und Umsatzgrößen. Danach geht es konkret um den Softwareeinsatz der beteiligten Organisationen:

  • Wertbeitrag der IT
  • IT-Betrieb und Dienstleistungsqualität
  • Marktposition der Softwareanbieter und ihrer Produkte
  • Einsatz von Dokumentenmanagement-Lösungen

Der zweite Teil befasst sich mit dem Branchensoftwaremarkt. Zuerst werden die Markt- und Unternehmensdaten dargestellt nach Mitarbeitern, Kunden, Umsätzen, Geschäftsmodellen und es werden Rankings der Softwareanbieter aufgeführt.

Der dritte Teil beschließt den Textteil mit einem Fazit und ausgewählten Kennzahlen. Schließlich werden im vierten Teil alle Softwareanbieter, die an der Befragung teilgenommen haben, mit Kontakt- und Unternehmensdaten aufgelistet.

Zusammenfassung und Fazit

Wie jedes Jahr stellen die beiden Professoren Kreidenweis und Halfar einen fundierten und kompakten Report zur Verfügung. In der Zwischenzeit im achten Jahr ist es ein umfassendes Werk zum Softwareeinsatz in der Sozialwirtschaft. Als IT-Report macht das Buch das, was es machen soll: es berichtet regelmäßig über den Einsatz und die Perspektiven von Informationstechnologie in dieser Branche. Der Report beeindruckt nicht nur durch den ‚lockeren’ und lesenswerten Schreibstil der Autoren, sondert gepaart mit den fundierten Zahlen, Daten und Fakten ist er ein ‚unbedingtes Muss’ für alle, die sich mit der Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft beschäftigen: Fazit: kaufen und lesen.

www.uwehuchler.de

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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt 2015, Arbeitsstelle für Sozialinformatik, Kapuzinergasse 2, 85072 Eichstätt, www.sozialinformatik.de, sozialinformatik@ku-eichstätt.de, ISBN 978-3-9817383-0-8

Autoren:

Kreidenweis, Helmut, Prof., Halfar, Bernd, Prof. Dr.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit:

 

IT-Report für die Sozialwirtschaft 2014 – Rezension von Uwe Huchler

Cover IT-Report 2014Wie jedes Jahr ist der IT-Report für die Sozialwirtschaft der renommierten Professoren Kreidenweis und Halfar von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt bereits im April dieses Jahres erschienen. Anlass dieses Kurzberichtes ist die neu veröffentlichte Rezension auf socialnet.

Informationstechnologie und der Softwareeinsatz ist der Sozialwirtschaft ist ein seit vielen Jahren bedeutendes Thema. Nicht umsonst gibt es social-software – die Informationsplattform für Softwarelösungen in der Sozialwirtschaft.

Der IT-Report beschäftigt sich mit dem Einsatz von Informationstechnologien in sozialwirtschaftlichen Organisationen quer über alle Verbandstrukturen. Desweiteren werden im zweiten Teil umfassende Kennzahlen zu Softwareanbietern im Sozialmarkt dargestellt. Kreidenweis und Halfar stellen mit dem IT-Report für die Sozialwirtschaft das umfassendste (und wohl auch einzigste) Werk dieser Art zur Verfügung. Mittlerweile im 7 Jahr wird der IT-Einsatz in der Sozialbranche systematisch und kontinuierlich dargestellt und analysiert. Sowohl für die Nachfrageseite (also die sozialen Einrichtungen und Unternehmen) als auch für die Anbieter (also die Softwarehersteller) wird eine Vielzahl von Fragestellungen erörtert. Dabei haben die Autoren eine die Sozialwirtschaft treffende und charakterisierende Auswahl getroffen. Beide Autoren sind seit vielen Jahren in der Branche tätig und daher absolute Kenner des ‚Marktes’.

Als IT-Report macht das Buch das, was es machen soll: es berichtet regelmäßig über den Einsatz und die Perspektiven von Informationstechnologie in dieser Branche. Gleichermaßen – und das ist nicht weniger wichtig – wird der Anbietermarkt mit den Hauptakteuren in der Softwarebranche dargestellt. Da die Auswahl des Softwareanbieters immer (nicht nur in der Sozialwirtschaft, aber hier im Besonderen), von strategischer Bedeutung und eine (langfristige) Entscheidung des Managements ist, werden hier äußerst wichtige und entscheidungsrelevante Kennzahlen zur Verfügung gestellt.

Insgesamt ist es ein fundierter und kompakter Report, der seinen selbst gestellten Ansprüchen auf alle Fälle gerecht wird. In der Zwischenzeit im siebten Jahr ist es ein umfassendes Werk zum Softwareeinsatz in der Sozialwirtschaft. Für Mitarbeiter von Einrichtungen bietet er einen sehr guten Einblick in die Softwarebranche um Entwicklungstrends erkennen zu können und den Stand der eigenen IT mit Branchenwerten vergleichen zu können’. Für Softwareanbieter ein ‚unbedingtes Muss’, um sich im Zuge der Marktbeobachtung vergleichen zu können oder vergleichbar machen zu lassen. Warum nicht mehr als die 47 Softwareanbieter an der Befragung und diesem Report teilnehmen, ist unverständlich. Transparenz ist gerades im Softwaremarkt ein unabdingbares Qualitätsmerkmal. Es bleibt daher zu wünschen, dass sich in den nächsten Jahren immer mehr Anbieter darauf einlassen.

Hier geht’s zur ausführlichen Rezension auf socialnet

Weitere Informationen

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Arbeitsstelle für Sozialinformatik, Kapuzinergasse 2, 85072 Eichstätt, www.sozialinformatik.de, sozialinformatik@ku-eichstätt.de, ISBN 978-3-9812687-9-9

Autoren des IT-Reports

Kreidenweis, Helmut, Prof., Halfar, Bernd, Prof. Dr.

Lehrbuch Sozialinformatik

Cover Lehrbuch SozialinformatikVon Prof. Helmut Kreidenweis

2. Auflage 2012, 243 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8252-3781-3

Informationstechnologie ist für soziale Organisationen heute unverzichtbar, zunehmend prägt sie auch fachliche Kernprozesse der Sozialen Arbeit. Wie in anderen Professionen benötigen auch künftige Fach- und Führungskräfte in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung fundiertes Wissen über einen verantwortungsvollen und wertschöpfenden Einsatz moderner Technologien.

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FINSOZ Kompaktseminar: Software kompetent auswählen – Prozesse und Methoden

Soziale Organisationen stehen immer wieder vor der Frage, welche Software für die unterschiedlichen Prozesse in der Verwaltung oder fachlichen Arbeit am besten geeignet ist. Die Komplexität des Themas ist oft enorm, die Gefahr von Fehlentscheidungen groß.

Das Seminar zeigt konkrete Vorgehensweisen und Methoden, um einen effizienten Auswahlprozess gestalten zu können und zu einem tragfähigen Ergebnis zu gelangen. Ergebnis ist ein Software-Einsatz, der einen spürbaren Wertbeitrag für die soziale Organisation leistet.
Zu folgenden Punkten werden Sie umfassend informiert: Diesen Beitrag weiterlesen »

IT-Management-Seminar: Praxisorientierte Weiterbildung für IT-Leiter und -Führungskräfte aus der Sozialwirtschaft

IT-Organisation im Wandel: Anforderungen – Aufgaben – Chancen

Die IT hat sich längst zu einem wichtigen Nervensystem der Einrichtungen und Träger in der Sozialwirtschaft entwickelt. Die Systemlandschaft sicher und zuverlässig zu betreiben ist dabei nur eine  Seite der Medaille. „IT matters“ – insbesondere wenn Unternehmen wachsen, die IT weiter in die Leistungsbereiche vordringt oder neue Geschäftsfelder erschlossen werden.

Neben technischem Fachwissen sind zunehmend eine Intensivierung der Kommunikation mit den Fachbereichen sowie Kenntnisse zu betriebswirtschaftlichen Fragen, Controlling, Projektmanagement und Personalführung gefragt. „Do more with less“: erwartet wird unternehmerisches Denken und Handeln der IT, auf Nachfrager- wie Anbieterseite. Diesen Beitrag weiterlesen »

IT-Handbuch für die Sozialwirtschaft

Von Prof. Helmut Kreidenweis

Nomos Verlag Baden Baden, 2011, 295 S., brosch., 44,– €, ISBN 978-3-8329-6261-6

Informationstechnologie ist in sozialen Organisationen längst unverzichtbar, viel Geld wird in Rechner, Software und Services investiert. Doch werden die Potenziale der Technik wirklich ausgeschöpft? Hilft die IT dabei, die Qualität der Sozialen Arbeit zu steigern, Prozesse zu verbessern oder die Kosten zu senken? Und wie steht es um die Akzeptanz bei den Mitarbeitern?

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