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FINSOZ Workshop Angebot zum digitalen Wandel in der Sozialwirtschaft

 

Die Digitalisierung umfasst alle Lebensbereiche. Einrichtungen und Verbände der Sozialwirtschaft sind ebenso betroffen wie ihre Adressaten und Partner. Doch vielfach herrscht Unsicherheit, welche Entwicklungen für die Branche wirklich relevant sind, welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben und wie das Thema praktisch angegangen werden kann.

Der gemeinnützige Fachverband für Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung FINSOZ e.V. hat daher ein spezielles Angebot von eintägigen Inhouse-Workshops für Einrichtungen und Verbände entwickelt.

Nach einer kompakten Information über zentrale Fakten und Hintergründe des digitalen Wandels wird gemeinsam mit den Leitungskräften ein Digitalisierungs-Check durchgeführt, der aktuelle Stärken und Schwächen identifiziert. Anschließend wird auf Basis der Gesamtstrategie eine strategische Zielsetzung für die Digitalisierung entwickelt und diese auf Einzelziele heruntergebrochen. Am Ende werden diese Ziele priorisiert sowie Verantwortlichkeiten und erste Schritte vereinbart.

Die Organisation verfügt damit über fundierte Informationen sowie einen ersten Plan, wie Sie den digitalen Wandel praktisch gestalten kann.

Weitere Informationen: www.finsoz.de

Fachlicher Ansprechpartner: Prof. Helmut Kreidenweis, helmut.kreidenweis@finsoz.de

Elektronisches Genehmigungsverfahren in der Häuslichen Krankenpflege auf den Weg gebracht

Das Genehmigungsverfahren für ärztliche Verordnungen Häuslicher Krankenpflege geht mit einem enormen Bürokratieaufwand einher. Alleine auf der Seite der Pflegedienste fallen zur manuellen Bearbeitung einer Genehmigung zwischen 20 und 40 Minuten Zeitaufwand an. Bei allen Pflegebedürftigen nach SGB V summiert sich dieser zu einem Gesamtaufwand von mehr als einer halben Million Stunden pro Jahr.

Durch die Digitalisierung des Genehmigungsverfahrens zwischen Krankenkassen und ambulanten Pflegediensten ließe sich dieser Aufwand um rund 75% reduzieren. Damit könnten wichtige Zeitressourcen für die Pflegebedürftigen gewonnen werden.

Bislang gab es zu diesem Thema jedoch nur wenige und im geringen Umfang eingesetzte Pilotprojekte einzelner Akteure. Nach Auffassung des Fachverbandes für IT in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung, FINSOZ e.V., kann jedoch nur eine möglichst durchgängig eingesetzte Lösung, die von allen Krankenkassen und ihren Softwaredienstleistern sowie von den Softwarenbietern für Pflegesoftware unterstützt wird, den Bürokratieaufwand flächendeckend reduzieren.

FINSOZ e.V. hat daher am 23. März 2017 Vertreter von Kassen und Pflegediensten sowie deren Softwareanbieter zu einem gemeinsamen Workshop nach Essen eingeladen. Ziel des Workshops war es, eine Übereinkunft über die Digitalisierung des Genehmigungsverfahrens zu erzielen.

Unter den 16 Teilnehmern wurde abgestimmt, ein offene Schnittstelle („Public License“) zu erarbeiten und diese zur Standardisierung und Nutzung in den relevanten Entscheidern vorzulegen. Die Abstimmung zum Verfahren wird durch die Entscheidungsgremien der Teilnehmer bis zum 28.4.2017 abgeschlossen sein.

Im Mai soll bereits ein erstes operatives Treffen zur technischen Spezifikation der Schnittstelle erfolgen. Ein technisch umsetzbares Format steht voraussichtlich im Herbst 2017 zur Verfügung.

Weitere Informationen:

FINSOZ e.V. • Mandelstr. 16 • 10409 Berlin

Vorstandsvorsitzender: Jens Maitra

Tel.: 030/42084-512 • Fax: 030/42084-514 • Mail: info@finsoz.de

 

Symposium zur Digitalisierung der Sozialwirtschaft – FINSOZ lädt zu offenem Austausch ein

FinsozLogo-mit-Text-kleinDas im Frühjahr 2016 veröffentlichte Positionspapier des Verbandes zur Digitalisierung der Sozialwirtschaft (Download unter www.finsoz.de) hat große Ressonanz in der Branche ausgelöst. Darin appelliert der Fachverband an die Verantwortlichen der Sozialwirtschaft, Sozialverwaltung und Sozialpolitik, die Digitalisierung als ist ein strategisches Thema zu begreifen und konkrete Handlungsschritte einzuleiten.

Am 25. November 2016 lädt der Verband zu einem Symposium nach Berlin ein, das Strategien im Umgang mit dem digitalen Wandel diskutiert und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bietet.

Weitere Informationen auf www.finsoz.de

Quelle: PM  FINSOZ

 

Nutzerfreundliche Pflegesoftware: Neu gegründeter Verein UCARE unterstützt Hersteller und Anwender

FinsozLogo-mit-Text-kleinDurch leicht bedienbare Software-Produkte die Qualität der Pflege steigern – das ist das Ziel des Förderprojektes UCARE, das am 26.10.2016 in Nürnberg erstmals zentrale Forschungsergebnisse vorstellt.

Die Digitalisierung macht auch vor der Altenhilfe nicht Halt, Software und Mobil-Apps für Planung und Dokumentation prägen zunehmen den Pflegealltag. Doch Pflegekräfte verfügen oft nicht über ausgefeilte IT-Kenntnisse. Eine konsequent gebrauchstaugliche Gestaltung kann deshalb Akzeptanz und Nutzwert dieser Programme erheblich steigern. Als kleine und mittelständische Unternehmen sind sich die Hersteller von Software für die Pflege oft nicht der Vorteile einer Nutzung anerkannter Usability-Methoden bewusst oder es fehlt ihnen an konkretem Knowhow.

Der Fachverband Informationstechnologie in der Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung FINSOZ e.V. hat sich daher im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprojektes „UCARE – Entwicklung eines Usability-Kompetenzzentrums“ intensiv mit der Implementierung von Usability-Methoden in die Branche auseinandergesetzt. Der daraus hervorgegangene UCARE e.V. (in Gründung) wendet sich mit einem genau auf die Branche abgestimmten Dienstleistungsportfolio gleichermaßen an die Hersteller von Dokumentationssystemen und die Anwender der Branchensoftware. Zu den Gründungsmitgliedern zählen neben FINSOZ e.V. auch OFFIS e.V., ConsultSocial GbR, embeteco GmbH & Co. KG, Alexander Jüptner, TARGIS GmbH sowie euregon AG.

Auf der ConSozial 2016 werden im Rahmen der Themenspecials (26.10.2016, 11:30 Uhr) zentrale Erkenntnisse des UCARE-Projektes vorgestellt. Der Vortrag  „Nutzer begeistern – Usability von Dokumentationssoftware unter der Lupe“ wird ergänzt durch einen Software Slam (13:45 Uhr), in dem Herstellter anhand eines Szenarios die Nutzerfreundlichkeit ihrer Lösungen unter Beweis stellen müssen. UCARE ist auch am FINSOZ-Messestand in Halle 4A, Stand-Nr. 112 vertreten.

FINSOZ e.V. verbindet mit diesem Projekt das Ziel, das Bewusstsein für Usability in der Sozialwirtschaft stärker zu verbreiten, um so eine stärkere Akzeptanz und einen höheren Nutzwert der Informationstechnologie bei der Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen zu erreichen.

Der Fachverband FINSOZ wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, den Nutzwert der IT in der Sozialwirtschaft zu steigern. Über 160 zumeist institutionelle Mitglieder repräsentieren drei zentrale Bereiche der Branche: Verbände und Einrichtungsträger der Sozialwirtschaft, Anbieter von IT-Lösungen sowie Hochschulen, Institute und Beratungsunternehmen. Mit dieser Struktur ist der Verband einzigartig in der sozialen Landschaft Deutschlands. FINSOZ veranstaltet regelmäßig Seminare und Foren zu aktuellen IT-Themen. In Arbeitsgruppen werden Entwicklungen und Trends der Branche analysiert sowie konkrete Praxis-Leitfäden erstellt. Hinzu kommen Forschungsprojekte und Positionspapiere mit innovativen Vorschlägen an Politik und Kostenträger.

Quelle: PM von FINSOZ

FINSOZ-Positionspapier Digitalisierung der Sozialwirtschaft

FinsozLogo-mit-Text-kleinFINSOZ veröffentlicht ein erstes Positionspapier zum Thema Digitalisierung der Sozialwirtschaft. Auf der Eichstätter Sozialinformatik-Fachtagung im März konnten die Vorstände Prof. Helmut Kreidenweis, Prof. Dr. Dietmar Wolff und Silke Degenhardt bereits mit Workshopteilnehmern einen Vorentwurf diskutieren und die Positionen des Verbandes präzisieren. FINSOZ möchte mit dem Papier in erster Linie Vorstände und Geschäftsführer für das Thema sensibilisieren sowie neue Denkprozesse auf politischer Ebene und im Bereich der Aus- und Weiterbildung anregen.

Das Positionspapier steht Ihnen hier zur Verfügung.

Neues Strukturmodell Pflegedokumentation: Was leistet Software heute? – Was sind künftige Hausaufgaben?

FinsozLogo-mit-Text-kleinDrei Viertel aller Software-Anbieter haben mittlerweile nach eigenen Angaben das technische Anforderungsprofil zur Implementierung des Strukturmodells ganz oder teilweise umgesetzt. Dies hat eine aktuelle Umfrage des Fachverbandes für IT in der Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung FINSOZ e.V. und des Fachverbandes für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin, DVMD e.V. gezeigt. Ein genauerer Blick auf die Daten offenbart jedoch, dass erst gut ein Drittel der Firmen eine vollständige Umsetzung für sich reklamieren. Ebenso wird das neue Strukturmodell von 77% der befragten Anbieter noch alternativ zu sonstigen Modellen angeboten.

Die aktuellen Entwicklungen sowie der Stand der Umsetzung werden in einer für alle Dokumentationsanbieter zugänglichen Informationsveranstaltung am 07.03.2016, dem Vortag der Altenpflegemesse, in Hannover umfassend vorgestellt. Das Projektbüro Ein-STEP (das vom Pflegebevollmächtigten Staatssekretär Laumann mit der Einführung des Strukturmodells beauftragt ist), die Verbände FINSOZ, DVMD, VDAB (Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe), bpa (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste), BAGFW (Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege e.V.) und GMDS e.V. (Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie) werden einen Ausblick zu weiteren Aktivitäten liefern. Bereits am 27.01.2016 fand in Vorbereitung dazu ein FINSOZ-Arbeitsgruppentreffen mit den Herstellern von Dokumentationssystemen statt, um einen Überblick über den Status der Umsetzung und damit verbundener Hürden zu schaffen. Die Ergebnisse fließen in das Programm der Informationsveranstaltung ein. Weitere Informationen zu beiden Terminen sind unter www.finsoz.de zu finden.

Im 2. Halbjahr 2015 wurde gemeinsam vom Projektbüro Ein-STEP, den Verbänden FINSOZ DVMD und BAGFW, Vertretern der Dokumentations-Anbieter sowie Anwendern des Strukturmodells ein technisches Anforderungsprofil entwickelt. Dabei ist es erstmals gelungen, bei einem bundesweit neuen Dokumentationsmodell neben Wissenschaft und Praxis auch die Software-Anbieter umfassend einzubeziehen. Das technische Anforderungsprofil definiert in drei Stufen Mindestanforderungen an die Systeme. Es steht unter www.ein-step.de/hersteller öffentlich zum Download bereit und kann von Einrichtungen und Diensten auch zur Auswahl von Dokumentationssoftware genutzt werden.

FINSOZ e.V. verbindet mit diesem Projekt die Hoffnung, dass solche Vorgehensweisen, die der stark gewachsenen IT-Durchdringung vieler Geschäftsprozesse in der Sozialwirtschaft Rechnung tragen, künftig auch in anderen Feldern der Branche Anwendung finden.

Quelle: PM FINSOZ

Befragung zum Thema „Usability“ der Dokumentation in Pflegeeinrichtungen und bei ambulanten Pflegediensten

FinsozLogo-mit-Text-klein

FINSOZ führt bis zum 23.12.2015 eine Befragung zum Thema „Usability“ der Dokumentation in Pflegeeinrichtungen und bei ambulanten Pflegediensten durch. Die Befragung erfolgt im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsprojektes „UCARE“, bei dem es darum geht ein Kompetenzzentrum zu etablieren, das Informationen; Methoden und Dienstleistungsangebote für Usability zur Verfügung stellen wird. Nachdem die KMUs zu ihrer Einschätzung zur Gebrauchstauglichkeit ihrer Software befragt wurden, wollen wir nun die Anwender von Dokumentationssystemen (papier- und IT-gestützt) befragen. Zielgruppen der Befragung sollen Pflegedienstleiter oder das Fachpersonal in Pflegeeinrichtungen sowie bei ambulanten Pflegediensten sein. Alle Anwender sind aufgerufen an der Befragung teilzunehmen:

Ambulante Pflegedienste:

https://www.finsoz.de/fragebogen/anwender-ambulant

Stationäre Einrichtungen:

https://www.finsoz.de/fragebogen/anwender-stationaer

Weitere Informationen beim FINSOZ.

Technische Anforderungsprofile zur Unterstützung der Einführung des Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation veröffentlicht

FinsozLogo-mit-Text-kleinDie Initiative des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung zur Neuausrichtung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege durch die Einführung des neuen Strukturmodells ist eine der bisher größten bundespolitischen Aktionen zur Entbürokratisierung der Pflege.

Wichtige strategische Partner laut dem Bericht zur Entwicklung einer Implementierungsstrategie für das Strukturmodell sind auch die Anbieter von Dokumentationssystemen. Das für die Umsetzung der Strategie vom Pflegebevollmächtigten beauftragte Projektbüro Ein-STEP hat deshalb in Zusammenarbeit mit den Verbänden FINSOZ (Fachverband für IT in der Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung), DVMD (Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin) und bvitg (Bundesverband Gesundheits-IT) im März 2015 eine zentrale Informationsveranstaltung für diese Branche durchgeführt, in deren Folge es zu der Gründung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zwischen den Verbänden FINSOZ, DVMD, Vertretern der Anbieter von Dokumentationssystemen, dem Projektbüro Ein-STEP sowie Anwendern des Strukturmodells als Vertreter der BAGFW und des bpa kam. Diese Arbeitsgruppe wurde von FINSOZ und DVMD moderiert.

Auf Basis der Handlungsanleitung zum Strukturmodell hat die Arbeitsgruppe in insgesamt vier Sitzungen von Mai bis Juli ein technisches Anforderungsprofil zum Strukturmodell erarbeitet. Dieses definiert die Mindestanforderungen an die Systeme der jeweiligen Software- und Papierdokumentationsanbieter zur Abbildung des Strukturmodells mit seinen vier Elementen, dem Konzept der Strukturierten Informationssammlung (SIS), der Struktur der Maßnahmenplanung, dem Verfahren der Evaluation sowie der Funktion und Anwendung des Berichteblatts. Die Ergebnisse zum technischen Anforderungsprofil sind ab sofort auf der Website des Projektbüros Ein-STEP veröffentlicht: www.ein-step.de/hersteller.

Mit diesem Vorhaben ist es erstmals gelungen, bei einem bundesweit geltenden, neuen Dokumentationsmodell neben Wissenschaft und Praxis auch die Anbieter von Dokumentationssystemen umfassend mit einzubeziehen und ein technisches Anforderungsprofil zu schaffen, das eine einheitliche Umsetzung in der Praxis erheblich unterstützen wird. FINSOZ e.V. verbindet damit die Hoffnung, dass solche Vorgehensweisen, die der hohen IT-Durchdringung vieler Geschäftsprozesse Rechnung tragen, künftig auch in anderen Feldern der Sozialwirtschaft Anwendung finden.

Für die Anbieter von Dokumentationssystemen werden von FINSOZ und DVMD zweitägige Schulungen angeboten, in denen die erarbeiteten Ergebnisse vorgestellt werden.

Anmeldung unter www.finsoz.de/akademie.

Forschungsprojekt für anwenderfreundliche Pflege-Software

FinsozLogo-mit-Text-kleinDie steigende Zahl an pflegebedürftigen Personen stellt Pflegedienstleister vor die Herausforderung, ihre Prozesse effizienter zu gestalten. Speziell darauf abgestimmte Branchensoftware kann hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten. Da Pflegekräfte in der Regel jedoch keine Computer-Experten sind, müssen diese Programme besonders benutzerfreundlich gestaltet sein. Den Markt für Pflege-Software dominieren derzeit kleine und mittlere Unternehmen, die zumeist nicht über eigene Fachleute für Fragen der Software-Usability verfügen.

Was wissen die Software-Anbieter für die Pflegebranche über die Nutzerfreundlichkeit von Programmen zur Pflegedokumentation? In welchen Bereichen besteht Unterstützungsbedarf und wo wird Usability bislang nicht ausreichend berücksichtigt? Bis zum 30.07. findet eine bundesweite Onlinebefragung zu dem Thema Einsatz, Wissen und Verwendung von Methoden der Usability in KMUs statt. Alle Software-Hersteller der Pflegebranche sind aufgerufen, an der Befragung teilzunehmen.

Der FINSOZ e.V. – Fachverband der Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung führt im Rahmen Projektes „UCARE“ eine Onlinebefragung zum Thema „Potentiale für Usability in klein- und mittelständischen IT-Anbietern für die Pflegebranche“ durch. Dabei soll eruiert werden, welcher Bedarf bei den Software-Herstellern an Usability-Knowhow besteht und welche Potentiale in den Firmen bereits vorhanden sind.

Das Projekt UCARE ist Teil des Förderschwerpunkts „Mittelstand Digital“, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) initiiert wurde, um die Entwicklung und breitenwirksame Nutzung von IKT-Anwendungen in klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) und im Handwerk voranzutreiben. Im Rahmen dieses Projektes wird ein Kompetenzzentrum für Usability von Software für die Anbieter von Software für Pflege-Einrichtungen aufgebaut und nachhaltig etabliert. Alle klein- und mittelständische IT-Anbieter für die Pflegebranche erhalten über das Kompetenzzentrum Beratungsdienstleistungen und konkrete Empfehlungen für die Umsetzung von Usability im Unternehmen. Die Ergebnisse der Befragung fließen in den Aufbau des Zentrums ein. Weitere Informationen zu dem Projekt: www.ucare-usability.de.

Ziel des gemeinnützigen Bundesverbandes FINSOZ e.V. ist es, den Wertbeitrag der IT im sozialen Sektor zu steigern.

Weitere Informationen: www.finsoz.de

FINSOZ e.V. – Kurzportrait eines Fachverbandes für IT im sozialen Sektor

Finsoz LogoDer gemeinnützige Fachverband für Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung FINSOZ e.V. wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, den Nutzwert der IT in der Sozialwirtschaft zu steigern. Die etwa 150 Mitglieder repräsentieren alle Bereiche der Branche: Verbände und Einrichtungsträger der Sozialwirtschaft, Anbieter von IT-Lösungen sowie Hochschulen, Forschungsinstitute und Beratungsunternehmen. Mit diesem Mitglieder-Mix ist der Verband einzigartig in der sozialen Landschaft Deutschlands und steht für einen mehrdimensionalen Blick auf die Informationstechnologie und deren Nutzen.

Die FINSOZ-Akademie bietet regelmäßig Seminare und Foren zu strategischen und operativen IT-Themen in der Sozialbranche an. In Arbeitsgruppen analysieren IT-Verantwortliche der Sozialträger, Vertreter der Lösungsanbieter und Wissenschaftler gemeinsam Entwicklungen und erstellen Orientierungshilfen und Praxis-Leitfäden. Hinzu kommen Forschungsprojekte wie zur Usability fachspezifischer Software oder eine Studie zum Gehaltsniveau IT-Verantwortlicher in sozialen Organisationen. Weiterhin erarbeitet der Verband Positionspapiere mit Argumenten und Forderungen an Politik und Kostenträger.

Zu den aktuellen Aktivitäten von FINSOZ gehören:

  • Publikation der ersten IT-Compliance-Guideline für soziale Organisationen
  • Bereitstellung eines Praxisleitfadens zur Nutzerakzeptanz von IT-Projekten
  • Entwicklung eines an die Bedarfe der Sozialwirtschaft angepassten IT-Sicherheitszertifikat auf Basis des BSI Grundschutzes
  • Erstellung eines Best Practice Leitfadens für die Einführung von Dokumentenmanagement-Systemen in der Sozialwirtschaft
  • Erarbeitung einer Standard-Schnittstellenbeschreibung zur Datenkommunikation zwischen sozialwirtschaftlicher Branchensoftware

Zur Mitgliedschaft eingeladen sind alle Akteure der Sozialbranche, die dazu beitragen möchten, dass IT die Ziele sozialer Organisationen künftig noch besser unterstützt. Es sind sowohl Organisations- als auch Personenmitgliedschaften möglich.

 Kontakt:

FINSOZ e.V.
Fachverband Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung
Mandelstraße 16
10409 Berlin
Tel.: (030) 42084-512
Fax: (030) 42084-514

info@finsoz.de