Artikel-Schlagworte: „Controlling“

Business Intelligence-Lösungen für soziale Einrichtungen – eine kurze Einführung

von Uwe Huchler

Strukturwandel sowie Kosten- und Wettbewerbsdruck haben dazu geführt, dass in vielen Unternehmen und Organisationen kurzfristig Entscheidungen getroffen werden müssen. Gleichzeitig wird das „Dickicht“ an Geschäftsdaten zunehmend undurchdringlicher. Für Entscheidungsträger ist es folglich oft schwer, den Überblick zu bekommen oder zu behalten. Sachverstand und fachliches Know-how reichen alleine nicht aus, um zeitnah richtig zu entscheiden

Immer mehr Unternehmen aller Branchen und Größen setzen daher auf IT-basierte Business Intelligence Systeme. Diese werten Daten aus allen Unternehmensbereichen und Systemen sowie externen Quellen automatisch aus und machen daraus entscheidungsrelevantes, mehrdimensionales Wissen. Auf Knopfdruck werden Daten und Informationen zusammengefügt, visualisiert und in übersichtlicher, leicht verständlicher Form dargestellt. So hilft Business Intelligence dabei, in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich zu bestehen.

Sehr vereinfacht und praktisch ausgedrückt ist Business Intelligence die elektronische Umsetzung moderner Management- und Controlling-Methoden. Ziel einer funktionierenden Business Intelligence-Strategie ist die Gewinnung von Informationen, die präzise zeitnahe operative oder strategische Entscheidungen ermöglichen. Leider wissen Stand heute nur wenige Organisationen wirklich, welches Potential in ihren Daten „schlummert“, die während des normalen Tagesgeschäftes anfallen. Die Zahlen sind irgendwo tief vergraben in den operativen Anwendungssystemen Ihres Unternehmens. Und vor allem: Aus manchen Zahlen werden erst Informationen, wenn man sie mit Zahlen, aus unterschiedlichsten Datenquellen in Beziehung setzt. Doch gerade die Verwendung dieser bislang nicht genutzten Informationen kann entscheidende Wettbewerbsvorteile bringen.

Vorteile für soziale Einrichtungen

Was nützt nun der Einsatz von Business Intelligence-Lösungen einer sozialen Einrichtung. Zunächst muss festgehalten werden, dass solche Lösungen unabhängig von Größe, Betreuten- bzw. Mitarbeiterzahl für alle Einrichtungen geeignet sind. Gerade kleine bis mittlere Einrichtungen profitieren davon, weil dort ja häufig keine Controller beschäftigt sind und die Geschäftsleitung dies quasi nebenher mitmachen muss.

Welche Vorteile ergeben Sich für Entscheider in Pflegeeinrichtungen:

  • Übersichtliche und aussagekräftige Kennzahlen zur Unternehmensführung. Informationen stehen zeitnahe und übersichtlich zur Verfügung
  • Kein Suchaufwand zu entscheidungsrelevanten Informationen – Wissen ‚auf Mausklick‘
  • Schnelle, flexible und einfach zu handhabende Analysen der Geschäftsprozesse
  • Mehr Transparenz durch valide Unternehmenskennzahlen: Entscheidungen können schnell und qualifiziert getroffen werden, Probleme und Handlungsbedarfe können frühzeitig erkannt werden.
  • Besserer Überblick, wie das Unternehmen heute dasteht, und nicht erst am Monats-, Quartals- oder Jahresende
  • Unterstützung moderner Managementkonzepte, wie z.B. ‚Balanced Scorecard‘

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Schöne neue Controlling-Welt!

von Peter Hofschröer

Lässt man diverse Fachzeitschriften im Controlling der vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren, so zeichnen sich deutlich zwei Kernthemen ab: „Wirkungscontrolling“ und „Beyond Budgeting“. Damit wird die Sozialwirtschaft endlich aktiv mit zwei Herausforderungen konfrontiert, die ihr zwar seit langem schon latent oder offen unter den Nägeln brennen, für die sie sich bisher aber keine Lösungsansätze vorzustellen vermochte. Dabei ist die Diskussion über diese Themen gerade erst in Gang gekommen und wird sicherlich noch eine Weile weitergehen, bis es zu landläufig akzeptierten Rezepten und Methodiken im Controlling kommt. Mit diesem Beitrag möchten wir uns an der Diskussion beteiligen, dabei versuchen eine Brücke zu schlagen zwischen den beiden genannten Themenbereichen und gleichzeitig auch noch den informationstechnologischen Hintergrund mit beleuchten.

Mit dem „Wirkungscontrolling“[1] wird die eindimensionale gewinnorientierte Shareholder-Betrachtung in eine mehrdimensionale Stakeholder-Perspektivik überführt: Neben der klas­sischen monetären „Effect“-Betrachtung (Gewinn/Rendite) werden auch „Impact“ (individuelle Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit) und „Outcome“ (Leistungsbeitrag zum gesamt­gesell­schaft­lichen oder auch weltanschaulichen Auftrag) ins Visier genommen. Damit stellt man sich den tatsächlichen Anforderungen der Sozialwirtschaft ebenso wie man gleichzeitig aktiv mit dem „Kaputt-Sparen“-Vorurteil aufräumt, dem das Controlling häufig ausgesetzt wird. Kleines Beispiel: Wenn sich in einer Pflegeeinrichtung anhand einer bestimmten Belegungssituation und –struktur sowie den in der Entgeltvereinbarung festgesetzten (und somit refinanzierten) Personalschlüsseln ein Personalbedarf von 20 Pflegekräften ergibt und man setzt nur 18 ein, dann hat man einen „positiven“ Effect, da mit Gewinn zu rechnen ist (wenigstens kurzfristig). Aber man hat gleich zwei negative Impacts, denn die pflegebedürftigen Kunden werden ebenso unterversorgt sein wie die pflegenden Mitarbeiter überfordert und somit sind alle unzufrieden – angesichts des Fachkräftemangels und der zunehmenden Anbieter-Konkurrenz eine gefährliche Entwicklung, und zwar mittelfristig bis langfristig auch in Richtung Effect und Outcome.

Doch welche Einrichtung verfügt heute über Controlling-Instrumente, die ebenso konsequent neben €-Werten auch Leistungs- und Personalgrößen mit ins Visier ihrer Betrachtungen nehmen? Und welche von diesen wiederum haben auch qualitative Messgrößen aus der Pflegeplanung und –dokumentation mit im Portfolio und können sie bspw. bei der Personalbedarfsermittlung dahingehend mit berücksichtigen, indem sie als qualitativer Personalbedarf dem refinanzierten Personalbedarf gegenüber gestellt werden? Welche Einrichtungen verfügen über Controlling-Systeme, die im Sinne von Business Intelligence (dt.: „Geschäftsaufklärung“) alle Verantwortungsträger[2] (und nicht nur die „Teppich-Etage“) mit steuerungsrelevanten Informationen versorgen können? Frei nach dem Grundsatz: „Controller is everyone“[3]

Diesen Beitrag weiterlesen »

Fachkliniken St. Marien – St. Vitus GmbH nutzen seit 19 Jahren Diamant Software

 

Diamant_Logo_2009_250

Bielefeld, den 5. Mai 2014 – Immer mehr soziale Einrichtungen und Verbände vertrauen im Rechnungswesen und Controlling auf Diamant/3 IQ. 

Markus Buckmann, buchhalterischer Leiter der Fachkliniken St. Marien – St. Vitus GmbH, arbeitet sogar schon seit 19 Jahren mit Diamant Software. Die Anwendung habe „die strukturellen Veränderungen zu jeder Zeit konsequent mitgetragen“, so der Routinier.

Manches kommt, manches geht – manches bleibt: Bereits seit dem Jahr 1995 ist die St. Vitus Fachklinik in Visbek Diamant-Anwender. Anfang 2000 wurde aus dem Therapiezentrum für suchtkranke Frauen eine GmbH, und ein Jahrzehnt später erfolgte die Fusion mit der Neuenkirchener Fachklinik St. Marienstift. Einer, der seit 1995 sämtliche Veränderungen miterlebt und mitgestaltet hat, ist Markus Buckmann, Leiter der Finanzbuchhaltung Fachklinik St. Marien – St. Vitus: „Am Anfang sendeten wir unsere Erfassung noch per Floppy Disk ins Rechenzentrum – zurück kam stapelweise Papier, das erstmal ausgewertet und auf Fehler überprüft werden musste.“

1995 fuhren er und zwei Kollegen dann nach Bielefeld und kamen mit der MS-DOS-Version von Diamant zurück. Diese habe ihnen auch „bis ins neue Millennium hinein gute Dienste geleistet.“ Als jedoch aus der Fachklinik wenig später eine GmbH wurde, stellte man in Visbek auf den Windows-Nachfolger Diamant/2 um. Und im Zuge des Zusammenschlusses mit dem Therapiezentrum in Neuenkirchen fiel die Entscheidung schließlich zugunsten der webbasierten Best-of-Breed-Lösung Diamant/3 IQ – das clevere Rechnungswesen. „Im Grunde hat die Software bei uns jede strukturelle Veränderung konsequent mitgetragen“, konstatiert Rechnungswesenleiter Buckmann.

„Auch die neueste Version bietet viele Funktionen, die uns in der aktuellen Situation sehr gut weiterhelfen.“

Mehr Transparenz im operativen Tagesgeschäft

Markus Buckmann spielt dabei vor allem auf das integrierte Profit-Center- und Konzernmanagement an. Der Geschäftsbereich in Neuenkirchen kann damit zentral erfasst und gesondert den Daten von Visbek gegenübergestellt werden. Für den bestmöglichen Überblick sorgen dabei grafische Auswertungen und intelligente Analysen. „Wir können quasi per Knopfdruck zu jeder Zeit eine individuelle betriebswirtschaftliche Auswertung starten“, erklärt der Finanzbuchhalter, der seit nunmehr 19 Jahren Diamant Software nutzt. „Die Geschäftsleitung erfährt somit nicht nur zum Jahresende, wie wirtschaftlich beide Häuser arbeiten.“

Im operativen Tagesgeschäft überzeugt die neue Anwendung zudem durch eine intuitive, an Windows angelehnte Oberfläche. Diese lässt sich individuell auf die Belange des Benutzers optimieren, sodass dieser sein Ziel mit deutlich weniger Klicks erreicht. „Bei zwei Geschäftsbereichen und rund 18.000 Buchungen im Jahr ist es wichtig, dass uns die Software kurze Wege bereithält“, weiß Markus Buckmann aus langjähriger Erfahrung. „Mit Diamant/3 IQ können wir mehrere Fenster nebeneinander legen. So erhalten wir für jeden Buchungsvorgang sämtliche relevanten Informationen auf einen Blick – daraus ergibt sich für uns eine konkret messbare Zeitersparnis.“

Mit Diamant die Zukunft gestalten

In naher Zukunft will die zentrale Buchhaltung von St. Vitus deshalb auch ein zweites Kassenbuch einführen. „Wir hier in Visbek verwenden das Modul Kassenbuch schon ewig – sämtliche Belege, die bei uns über die Kasse laufen, werden direkt in Diamant/3 IQ gebucht.“ Die Fachklinik in Neuenkirchen erfasse hingegen alles noch manuell. Ein Fahrdienst bringt die gesammelten Unterlagen regelmäßig nach Visbek, wo alle Kassenbewegungen final gebucht werden. „Im Moment ist das doppelte Arbeit“, so der Buchhaltungsleiter. „Zukünftig wollen wir auch dort jemanden haben, der auf das Kassenbuch in Diamant zugreifen kann, sodass wir am Ende nur noch die Kontierung prüfen müssen.

Buckmann„

Manche kommen, manche gehen – eins ist sicher: Markus Buckmann und Diamant Software werden den Fachkliniken St. Marien – St. Vitus auch weiterhin gute Dienste leisten. Beide sind gekommen, um zu bleiben. Im Grunde sei es wie in einer langjährigen Ehe – „einer guten Ehe!“, fügt der Finanzbuchhalter lachend hinzu.

 

Diamant Software GmbH & Co. KG


Alexander Mosch


Sunderweg 2
33649 Bielefeld


Telefon: +49 (0)521 / 942 60 – 20


Telefax: +49 (0)521 / 942 60 – 29


E-Mail: marketing@diamant-software.de

Internet: www.diamant-software.de

 

Aktuelle Lösungen und Verfahren, Wirkungscontrolling & Entwicklungsperspektiven

08. Mai in Stuttgart 10. Mai in Berlin , systema.SOZIAL Rechnungswesen- und Controllingtag 2012

Aktuelle Lösungen und Verfahren, Wirkungscontrolling & Entwicklungsperspektiven

Heute wettbewerbsfähig – und morgen? Diesen Beitrag weiterlesen »

Effizienzpotenziale in Fach- und Rehakliniken erkennen und erschließen: Controlling und Business Intelligence

Cover Einladungsflyer systemaIn Ihrer Klinik werden täglich eine Vielzahl von Patientendaten erfasst. Ein verhältnismäßig kleiner Teil wird davon für die Abrechnung mit Ihren Kostenträgern benötigt. Doch was tun Sie mit den übrigen Informationen? Ermitteln Sie damit beispielsweise Ihre tatsächlich anfallenden Patientenkosten? Wissen Sie, wie rentabel Sie wirklich arbeiten? Und auf welcher Grundlage treffen Sie Ihre Entscheidungen, wenn die Zahlen mal aus dem Ruder laufen? Wie Sie mit Controlling und BI Ihre Daten transparent aufbereiten und Ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken können, darüber informieren wir Sie praxisnah am 29. März in Hannover oder am 18. April in Oberessendorf.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Schöne neue Controlling-Welt!

Lässt man die DGCS-Newsletter des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren, so zeichnen sich deutlich zwei Kernthemen ab: „Wirkungscontrolling“ und „Beyond Budgeting“. Damit wird die Sozialwirtschaft endlich aktiv mit zwei Herausforderungen konfrontiert, die ihr zwar seit langem schon latent oder offen unter den Nägeln brennen, für die sie sich bisher aber keine Lösungsansätze vorzustellen vermochte. Dabei ist die Diskussion über diese Themen gerade erst in Gang gekommen und wird sicherlich noch eine Weile weitergehen, bis es zu landläufig akzeptierten Rezepten und Methodiken im Controlling kommt. Mit diesem Beitrag möchten wir uns an der Diskussion beteiligen, dabei versuchen eine Brücke zu schlagen zwischen den beiden genannten Themenbereichen und gleichzeitig auch noch den informationstechnologischen Hintergrund mit beleuchten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Spastikerhilfe Berlin eG stellt sich mit systema-Lösungen zukunftssicher auf

Oberessendorf – Mit dem bisherigen Softwareanbieter auf die nächste Produktgeneration umsteigen oder sich mit einem anderen Partner neu ausrichten: 2010 war für die Spastikerhilfe Berlin eG ein Jahr der IT-Entscheidungen. Schließlich sollen auch in Zukunft die intern wie extern wachsenden Anforderungen an die Verwaltung effizient und gesetzeskonform erfüllt werden. Was technologisch möglich ist, wie eine integrierte Branchenanwendung zur Optimierung der Arbeitsabläufe beitragen kann, davon konnte sich die Trägerin von Einrichtungen und Diensten für Menschen mit Behinderungen bei den Präsentationen von systema Deutschland überzeugen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Diamant Rechnungswesen: Benutzerfreundlichkeit weiter erhöht

„Mit weniger Klicks besser informiert“

Bielefeld, den 29. März 2011 – Die Diamant Software hat ihre mit dem TÜV-Prüfzeichen für „Ergonomie“ zertifizierten Rechnungswesen- und Controllinglösungen jetzt in Sachen Benutzerfreundlichkeit weiter optimiert. Gemäß dem Motto „Mit weniger Klicks besser informiert“ können die Anwender nun ihre Arbeitsabläufe noch effizienter gestalten, indem Wege verkürzt und Bearbeitungsschritte eingespart werden. Die Optimierungen beruhen auf systematisch erfassten Kundenanforderungen und wurden im Rahmen eines Generalupdates der Diamant-Lösungen umgesetzt. Teil dieses Updates ist auch die Abbildung von SEPA-Lastschriften. Diesen Beitrag weiterlesen »

GETECO GmbH startet GETECOControlling GmbH

Die GETECO GmbH erweitert Ihre Kompetenz und bietet ihren Kunden ab sofort nicht nur Spitzensoftware für die Sozialwirtschaft an, sondern auch für deren Controlling.

Rimpar, Juni 2010: Die GETECO GmbH verstärkt Ihr Engagement im Controlling durch Ihre Tochtergesellschaft GETECOControlling GmbH. Diese Gesellschaft wurde durch Umfirmierung der bereits bestehenden GETECOService GmbH neu definiert und nimmt nun Ihre Tätigkeit auf. Neben den Schulungsangeboten der GETECO Akademie und den professionellen Softwareprodukten für soziale Einrichtungen der GETECO GmbH, können Kunden nun vom zusätzlichen Knowhow im Bereich Controlling profitieren.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Veranstaltungen

Error: Feed has a error or is not valid