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Bilanz der ConSozial 2016

„Soziale Marktwirtschaft 4.0“ – unter diesem Motto hat sich die ConSozial im Messezentrum Nürnberg am 26. und 27. Oktober 2016 präsentiert. Die Messe ist im deutschsprachigen Raum einzigartig: über 240 Aussteller, eine Fläche von über 4.300 Quadratmetern, über 5.700 Besucher (700 mehr als im Jahr zuvor) – dazu ein Kongress, der Austausch, Inspiration und fachliche Weiterbildung auf höchstem Niveau bietet.

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Sozialbranche? Bayerns Sozialministerin Emilia Müller erinnerte daran, „dass technische Innovationen künftig Pflegern, Bewohnern und Angehörigen, aber auch den Sozialmanagern den Alltag erleichtern werden. Aber auch hier muss Maß und Mitte gefunden werden. Denn so hilfreich die neue Technik ist, sie kann den Menschen, seine Empathie, seine Mitmenschlichkeit nicht ersetzen.“

Messe und Kongress beschäftigten sich zwei Tage lang mit den unterschiedlichs- ten Aspekten der Digitalisierung – Einsatzmöglichkeiten, Risiken und Herausforderungen. „Auch in Zeiten der zunehmend digitalen Informationsbeschaffung und – vernetzung kommt menschlichen Begegnungen und direkten Kontakten ein eigener Charme zu, der durch nichts zu ersetzen sein wird“, so Müller in ihrer Bilanz.

Der ConSozial Wissenschaftspreis, gestiftet von den Dr. Loew Soziale Dienstleis- tungen, wurde in drei Kategorien verliehen: in der Kategorie Lebenswerk an Prof. Dr. Dr. Hans Thiersch, an Dr. Laura Dobusch in der Kategorie Wissenschaft und an Monika Walbröl in der Kategorie Nachwuchs.

Die ConSozial wird bereits seit 1999 jedes Jahr vom Bayerischen Sozialministeri-um mit Unterstützung der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege veranstaltet. Weitere Informationen und Bildmaterial zur diesjährigen Messe finden Sie hier:

www.consozial.de

Quell: PM ConSozial

Bilanz zur ConSozial 2015 in Nürnberg

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SELBSTBESTIMMT LEBEN – INKLUSION GESTALTEN – SOZIALES PFLEGEN‘ – so lautete das Motto der 17. ConSozial in der NürnbergMesse. Vom 21. bis 22. Oktober 2015 präsentierten sich 238 Aussteller auf einer Fläche von knapp 4.700 Quadratmetern. Wie im letzten Jahr kamen über 5000 Besucher zur Messe und den Fachvorträgen. „Die ConSozial ist der Impulsgeber für Führungs- und Fachkräfte in der Sozialwirtschaft. Sie hat sich mit ihrer hohen Qualität und ihrem vielfältigen Angebot auch in diesem Jahr als Leitveranstaltung der Branche im deutschsprachigen Raum bewiesen“, zog Sozialministerin Emilia Müller Bilanz.

Wie Inklusion ganz praktisch aussehen kann, präsentierte der Verein ‚Ich will da rauf!‘ e.V. mit seinem Kletterturm am Messestand des Sozialministeriums. Hier konnten Menschen mit und ohne Behinderung zeigen, wie man mit Beharrlichkeit auch an ein hoch gestecktes Ziel kommt. Das war Anlass für die Ministerin, einmal mehr auf die Bedeutung des Programms ‚Bayern barrierefrei‘ hinzuweisen: „Die Staatsregierung stellt für dieses und das nächste Jahr rund 200 Millionen Euro bereit. Damit sollen Barrieren beseitigt werden, die behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben erschweren. Eines unserer wichtigsten Ziele: der barrierefreie Umbau öffentlich zugänglicher staatlicher Gebäude.“

Ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung setzt aber nicht nur die Beseitigung von Hindernissen, sondern auch ein modernes Teilhaberecht voraus. Von der ConSozial ging deshalb auch ein deutlicher Appell nach Berlin, im Zusammenhang mit einem neuen Bundesteilhabegesetz die Entlastung der Kommunen zu verbinden: “Angesichts der rapide steigenden Kosten bei der Eingliederungshilfe muss sich der Bund dauerhaft beteiligen“, forderte Müller.

Die ConSozial wird bereits seit 1999 jedes Jahr vom Sozialministerium mit Unterstützung der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege veranstaltet. Weitere Informationen und Bildmaterial zur diesjährigen ConSozial können Sie unter http://www.consozial.de abrufen.

ConSozial 2015 mit brisanten Themen

  • Inklusion, Flüchtlinge, Pflege:  gesellschaftliche Top-Themen im FokusLogo_ConSozial_klein
  • Deutschlands größte Kongressmesse für die Sozialbranche startet am Mittwoch in Nürnberg
  • Parallel dazu am Donnerstag: der KITA-Kongress

Am Mittwoch startet die ConSozial, Deutschlands führende KongressMesse für die Sozialbranche in Nürnberg. Die zweitägige Veranstaltung wendet sich an alle Fach- und Führungskräfte in der Sozialwirtschaft. Mit ihrer Vielzahl an Vorträgen, Workshop und Podiumsdiskussionen sowie der großen Ausstellung in zwei Hallen ist sie die effektive Austausch-, Diskussions- und Informationsplattform für alle verantwortlich Beschäftigten in der sozialen Arbeit.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: oft haben sie ihre Eltern verloren. Sei es im Heimatland oder auf der Flucht. Die Geschichten, die geflüchtete Kinder und Jugendliche erzählen, bedrücken. „Viele sind traumatisiert, sie müssen zur Ruhe kommen“, sagt Sigrun Maxzin-Weigel, Vorsitzende des Evangelischen Erziehungsverbandes in Bayern und Leiterin des Evangelischen Kinder- und Jugendhilfezentrums Augsburg. Sie ist eine der Referentinnen auf der ConSozial, die sich mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigen, welches dieses Jahr in der KongressMesse aufgegriffen wird.

Fachleute unter sich

„Auf der ConSozial werden die Nummer-eins-Themen der Gesellschaft diskutiert“, sagt Veranstaltungsleiter Christian Arnold. „Je brisanter die Themen, desto wichtiger der Austausch untereinander. Auch wenn es sich durchweg um Fachleute handelt: die Herausforderungen in der Flüchtlingsfrage oder der Pflege sind so groß, dass sie nur gemeinsam und im gegenseitigen Diskurs gemeistert werden können.“ 

Maximale Fallhöhe: Krisen-Kommunikation im Sozialen

Wer viel arbeitet, macht Fehler. Wo die Fälle brisant und gesellschaftlich relevant sind, ist die Angst davor entsprechend hoch. Flüchtlinge, Altersarmut, Menschen mit Behinderungen: Wenn eine gemeinnützige Organisation in die Krise stürzt, ist schnell die Öffentlichkeit dabei. Es wird emotional. Spätestens dann ist überlegtes, professionelles Vorgehen gefragt. Auch darum geht es bei der ConSozial, so etwa beim Vortrag: „Maximale Fallhöhe – Krisenmanagement und -kommunikation in der digitalen Mediengesellschaft“ von Adrian Teetz. Der Journalist lehrt an verschiedenen Hochschulen und ist Leiter des Fachbereichs Kommunikation am Zentrum der Bundeswehr, Strausberg.

Zwei Beispiele aus einer Fülle von Vorträgen („Brennen statt Ausbrennen: Gesundheitsförderung in der Pflege“), Best-Practice-Beispielen („Gelebte Willkommenskultur – Migranten für´s Ehrenamt gewinnen“) und dem Management Symposium zu verlässlichen Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit. Dazu in „ConSozial Extra“ Comedy („Volle Pflegekraft voraus“) oder der Auftritt der Coverband Blind Foundation mit ihrem Hit „Inklusion“.

Stellenangebote und Karrieretipps

Angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen brauchen soziale Organisationen mehr denn je Menschen mit Kompetenz und Engagement. Die Job-Infobörse auf der ConSozial schafft daher Kontakte zwischen Fach- und Führungskräften und sozialen Trägern, gemeinnützigen Organisationen, Unternehmen und Dienstleistern. Dazu gibt es Impulsvorträge mit Profi-Tipps zum Berufseinstieg, Bewerbungsunterlagen-Check für Berufseinsteiger, Karriere-Coaching für Führungs- und Fachkräfte und natürlich die aktuellen Stellenangebote aus der Sozialwirtschaft.

Inklusion fängt in der Kita an

Am Donnerstag findet der KITA-Kongress der ConSozial statt. Der KITA-Kongress ist maßgeschneidert von Praktikern für Praktiker in den Einrichtungen und ist daher das Forum für alle in Kitas tätigen Fachkräfte. Dieses Mal dreht sich alles um die Themen Inklusion, vorurteilsbewusste Erziehung, Partizipation, Gesundheit und Migration. In seinem Eröffnungsvortrag geht Sozialaktivist Raul Krauthausen der Frage nach, „wie kann man Menschen dazu bringen, über Behinderung nachzudenken und sich dem Thema Inklusion zu öffnen, ohne Behinderung zu stigmatisieren?“ Er ist dabei überzeugt: „Ein Weg beginnt bei den Jüngsten der Gesellschaft: den Kindern.“

Die ConSozial 2015 findet am 21. und 22. Oktober 2015 statt

Öffnungszeiten: 9.30 bis 17.30 Uhr (Mittwoch)

9.30 bis 16.30 Uhr (Donnerstag)

Der KITA-Kongress ist am Donnerstag, 22. Oktober 2015.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.consozial.de

Über die ConSozial

Die ConSozial ist seit 1999 die Leitveranstaltung für Fach- und Führungskräfte des Sozialmarkts in Deutschland. Erwartet werden jedes Jahr über 5.000 Besucher, die in zwei Tagen kompakte und hoch fachliche Informationen im Kongress und auf der Messe mit mehr als 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erhalten. Die Erfolgsgeschichte der ConSozial beruht auf einer vertrauensvollen und gewinnbringenden Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Sozialministerium, den Rummelsberger Diensten für Menschen, Trägern der freien und öffentlichen Wohlfahrtspflege sowie der NürnbergMesse.

 

ConSozial 2014: Geht nicht? Geht doch!

Logo_ConSozial_klein„Mission Sozialwirtschaft – produktiv und menschlich“, unter diesem Motto stand die diesjährige ConSozial. Was sie mit 227 Ausstellern, und – trotz GDL-Streiks – wieder über 5 000 Besuchern sowie weit mehr als 60 Kongressbeiträgen einmal mehr bewiesen hat: genau diese Kombination kommt an.

Der Mix ideeller und gewerblicher Aussteller in der Messe war es, der großes Interesse auf sich zog. Die Stände waren gefragt und sehr gut frequentiert. Gesucht war auch die Job-Info-Börse mit Stellenangeboten für Nachwuchs- und Leitungskräfte. Passende Angebote fanden ebenso Erzieherinnen und Erzieher auf den Ständen im Messe-Forum KITA.

Neu war das Tandem-Konzept, bei dem Vertreter sozialer Organisationen und gewerblicher Unternehmen im Kongress von gemeinsamen Projekten berichteten und anschließend auf der Messe für Fragen zur Verfügung standen. Das Spektrum reichte von Werkstätten, die Pflegeheim-Bewohner mit Menüs versorgen bis zu Lösungsvorschlägen für effiziente Revision.

„Sozial und menschlich?“, diese Frage fokussiert sich vor allem in der Asylpolitik, die Staatsministerin Emilia Müller in ihrer Eröffnung aufgriff. Dass hier die eigentliche Arbeit noch zu tun ist, betonte Städtetagspräsident Dr. Ulrich Maly in seinem Plenumsvortrag: „Viele Flüchtlinge werden uns sehr lange oder ganz erhalten bleiben.“ Um fremdenfeindlichen Gruppen von Anfang an den Boden zu entziehen, müssten alle gesellschaftlichen Institutionen in diesen Prozess eingebunden werden.

Verena Bentele leitete mit ihrem Vortrag „ Inklusion – Gesellschaft gestalten“ den zweiten ConSozial-Tag und den Kita-Kongress ein. Die zwölffache paralympische Goldmedaillengewinnerin und Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen verdeutlichte mit viel Humor was wünschenswert, aber auch bereits umgesetzt ist. Im neu eingeführten Management-Symposium diskutierten Vorstände großer Sozialträger intensiv darüber, was es bedeutet, Inklusion unternehmerisch umzusetzen.

Den ConSozial Wissenschafts-Preis in der Kategorie Lebenswerk erhielt der 80-jährige Psychiater Professor Dr. Dr. Klaus Dörner. In der Kategorie Wissenschaft wurde Dr. Daniel Franz ausgezeichnet und Nachwuchspreisträgerin ist Yvonne Kuhnke.

Die 17. ConSozial wird vom 21. bis 22. Oktober 2015 erneut in Nürnberg stattfinden.

Weitere Informationen: www.consozial.de, info@consozial.de, Tel. 09128/502601

Bericht zur ConSozial 2014 in Nürnberg

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Die 16. ConSozial vom 5. bis 6. November in der NürnbergMesse stand unter dem Motto „Mission Sozialwirtschaft – produktiv und menschlich“. 5.063 Besucher kamen trotz massiver streikbedingter Behinderungen im Bahnverkehr zur Veranstaltung. „Die ConSozial hat bewiesen: Sie ist die topaktuelle Leitveranstaltung für Führungs- und Fachkräfte der Sozialwirtschaft. Die vielen praxisnahen Vorträge und Veranstaltungen haben verdeutlicht, dass in der Sozialwirtschaft nachhaltige, ökonomische Erfolge mit einer verantwortlichen Orientierung am Menschen Hand in Hand gehen. Von der ConSozial gehen wichtige Impulse aus, um das Zusammenspiel wirtschaftlichen Handelns und humaner Verantwortung in Zukunft weiter zu optimieren“, zog Bayerns Sozialministerin Emilia Müller Bilanz.

Erstmals fand auf der ConSozial ein Management-Symposium für Führungskräfte sozialer Einrichtungen statt. Das Thema war Inklusion. „Barrierefreiheit ist die Basis für ein inklusives Bayern. Mit unserem Programm ‚Bayern barrierefrei 2023‘ haben wir ein starkes Fundament gelegt. Nun gehen wir die Umsetzung kraftvoll an“, so Müller abschließend. Die Staatsregierung hat beschlossen, für das Programm 2015 und 2016 annähernd 200 Millionen Euro bereitzustellen. Damit sollen zunächst Barrieren in den Handlungsfeldern Mobilität, Bildung und öffentlich zugängliche staatliche Gebäude abgebaut werden. „Ich freue mich, dass das Programm im parlamentarischen Verfahren um weitere 12 Millionen erhöht werden soll“, ergänzte die Ministerin.

Auch der zum dritten Mal veranstaltete KITA-Kongress der ConSozial war ein voller Erfolg. Schwerpunkt war die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen frühkindlichen Bildung. „Eine gute Qualität in Kindertageseinrichtungen ist uns ein Anliegen. Daher erhöht der Freistaat ab 2015 die Betriebskostenförderung. Mit zusätzlichen bis zu 63 Millionen Euro jährlich sowie einem entsprechenden kommunalen Anteil verbessern wir die finanzielle Ausstattung der Kindertageseinrichtungen“, so die Ministerin abschließend.

Die ConSozial wird seit 1999 jedes Jahr vom Sozialministerium mit Unterstützung der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege veranstaltet. Die 17. ConSozial findet am 21. und 22. Oktober 2015 im Messezentrum Nürnberg statt.

ConSozial 2013: Spannende Kontroversen und neue Spitzenwerte bei den Besucherzahlen

Logo consozial 2013München, Nürnberg. Mit 5.124 Besuchern erreichten die ConSozial 2013 und der KITA-Kongress der ConSozial eine neue Besucher-Höchstmarke.

Dem Eröffnungsvortrag von Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, folgten rege Diskussionen: Statt sich, so Schneiders Kernthese, auf empirisch-ökonomische Wirkungsmessung einzulassen, sollten die Träger der Sozialen Arbeit vielmehr eine offensive Wertedebatte initiieren. Dr. Alexandra Borchert, Chefin vom Dienst der Süddeutschen Zeitung eröffnete mit dem zweiten ConSozial Tag auch den KITA-Kongress. Jenseits aller Ideologiedebatten warnte sie vor einem Trend in Richtung „Betreuungsgesellschaft“. Statt dessen forderte sie neue Arbeits- und Lebensformen, die neben staatlich organsierter Hilfe wieder mehr gemeinschaftliche Sorge um Kinder, benachteiligte und alte Menschen ermöglichen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Direktvergleich von Softwarelösungen

Logo consozial 2013Neues Präsentationskonzept von FINSOZ e.V. und ConSozial

Berlin, Nürnberg. Erstmals bietet sich für Führungs- und Fachkräfte der Sozialwirtschaft die Chance, fachspezifische Anwendungsprogramme auf einem öffentlichen Forum direkt miteinander zu vergleichen. Als Themen-Special mit dem Titel „Lösungen statt Produkte: Organisation – Prozesse – Informationstechnologie“ gibt es auf der ConSozial 2013 jeweils einen produktneutralen Fachvortrag im Kongress sowie ein „Software Slam“. Dabei zeigen jeweils 3 bis 4 Firmen auf der Messebühne ihr Lösungspotenzial anhand vorgegebener Szenarien. Themenfelder sind Dienstplanung, Mobile Computing, Geschäftsprozess-Unterstützung und Kontaktmanagement/Fundraising. Diesen Beitrag weiterlesen »

ConSozial 2013 – Soziales unternehmen: Zwischen Grundsatz und Umsatz

Logo consozial 2013Nürnberg. Der Weg sozialer Dienstleistungen in Richtung „Markt“ schien unumkehrbar. Die Finanzkrise der letzten Jahre lies die Debatte über die Grenzen dieser Entwicklung neu aufleben. Die ConSozial 2013 will laut Veranstalter dazu beitragen, die Sozialbranche zwischen den Polen Grundsatz und Umsatz neu auszurichten.

Im Eröffnungsvortrag geht Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen, der Frage nach, ob wir vor einer Werte-Renaissance stehen, die gute Aussichten für den sozialen Sektor mit sich bringt. Dr. Alexandra Borchardt, Chefin vom Dienst der Süddeutschen Zeitung, fragt kritisch, ob wir auf dem Weg in eine Betreuungsgesellschaft sind und wo die Grenzen des „Outsourcings“ familiärer Aufgaben liegen. Diesen Beitrag weiterlesen »

ConSozial 2012: Spannende Themen und neuer Besucherrekord

München, Nürnberg. Unter dem Motto „Menschen gestalten Zukunft – inklusiv und selbstbestimmt lockte die ConSozial erstmals in ihrer 14jährigen Geschichte über 5.000 Besucher (5.095) nach Nürnberg.

Im Eröffnungsvortrag betonte der langjährige Verfassungsrichter Prof. Dr. Dr. Udo di Fabio, dass die Idee der Inklusion bereits im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland angelegt sei. Dabei plädierte er für pragmatische Formen der Realisierung, die gleichermaßen inklusive Unterstützungsangebote wie die spezielle Förderung von Menschen mit Behinderungen ermöglichen. Diesen Beitrag weiterlesen »

ConSozial 2012: Branchentreff mit innovativer Vielfalt

Nürnberg. Mit einer Reihe von Höhepunkten wirft die 14. ConSozial vom 7.- 8. November 2012 schon jetzt ihre Schatten voraus. Unter dem Motto „Menschen gestalten Zukunft – inklusiv und selbstbestimmt“ formulieren unter anderem Gesine Schwan und Udo di Fabio ihre Ausblicke für soziale Dienste im gesellschaftlichen Wandel.

Neu im Konzept der Leitmesse für die Sozialbranche ist ConSozial extra: Über Kunst, Kultur und Kommunikation – zwischen Verstand und Sinnen, zwischen Messe und Kongress sollen laut Veranstalter neue Zugänge zu den Themen der Branche eröffnet werden. Zu den Höhepunkten zählen die Lesung „Unter Null“ von Günter Wallraff und ein Musical des Ensembles Sputnike mit Jugendlichen aus dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands. Diesen Beitrag weiterlesen »

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