Archiv für die Kategorie „Tagungen/Messen“

VIA-S unterstützt bei der Erfüllung des Bundesteilhabegesetzes

(Advertorial)

DOBRICK+WAGNER unterstützt WfbM, die Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und des Pflegestärkungsgesetzes (PSG) III mit der Softwarelösung VIA-S optimal umzusetzen.

Die Vermittlung von Menschen mit Behinderung auf den freien Arbeitsmarkt ist durch das Bundesteilhabegesetz nochmals hervorgehoben worden. VIA-S, die Softwarelösung für soziale Einrichtungen, bietet das darauf zugeschnittene Modul „Arbeitsplatzverwaltung“ als Unterstützung bei der Umsetzung.

Mit der VIA-S Arbeitsplatzverwaltung können interne und externe Arbeitsplätze dokumentiert werden. Zu jedem Arbeitsplatz kann eine Beschreibung, eine Gefährdungsbeurteilung und ein Anforderungsprofil hinterlegt werden.

Im Rahmen der VIA-S Eingliederungsplanung besteht die Möglichkeit, die Fähigkeiten der Betreuten mit den Anforderungen des Arbeitsplatzes abzugleichen und somit die Förderung und die notwendigen Assistenzleistungen auf den Arbeitsplatz auszurichten.

Interessant für Wohnheime und betreutes Wohnen: Eingliederungshilfe trifft auf Pflegebedarf

Menschen mit Behinderung benötigen immer öfter neben Leistungen der Eingliederungshilfe auch Leistungen der Pflege. Dies stellt umfangreichere Anforderungen an Ihre Dokumentation. Komplexeinrichtungen vertrauen seit Jahren auf VIA-S, um die verschiedenen Bereiche der Dokumentation abzubilden:

  • Betreuungsdokumentation – inklusive der individuellen Förder- und Maßnahmenplanung
  • Pflegedokumentation – der medizinisch/pflegerische Schwerpunkt
  • Verlaufsdokumentation – mit sämtlichen Vorgängen bezogen auf den Klienten per Tagesdatum und Uhrzeit

Weitere Informationen zur VIA-S Dokumentation unter: http://www.dobrick-wagner.com/klientenverwaltung/dokumentation.

Interessierte Einrichtungen können ausführlichere Informationen als PDF-anfordern oder einen persönlichen Präsentationstermin vereinbaren:

DOBRICK+WAGNER SOFTWAREHOUSE GMBH
Jürgen Stenzel – Vertrieb
Telefon: 02 31 – 97 45 30
Email: vertrieb@dobrick-wagner.com
PDF-Broschüren anfordern: http://www.dobrick-wagner.com/unternehmen/kontakt

 

Unternehmensprofil

Seit 30 Jahren entwickelt das Softwarehaus DOBRICK+WAGNER Lösungen für die Sozialwirtschaft. Insbesondere in Werkstätten für Menschen mit Behinderung hat sich die modulare Softwarelösung VIA-S® etabliert. DOBRICK+WAGNER setzt vor allem auf eine fortwährende Unterstützung in Form von Schulungen, Beratungsdienstleistungen und Projektmanagement.

Das umfangreiche ERP-System deckt alle Anforderungen von hilfeerbringenden Einrichtungen ab:

  • Klientenverwaltung inkl. Leistungsabrechnung
  • Lohnabrechnung für Menschen mit Behinderung
  • Dokumentation (Betreuungs-, Verlaufs- und Pflegedokumentation)
  • Materialwirtschaft
  • Auftragsbearbeitung
  • Fertigungsorganisation
  • Rechnungswesen (Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Anlagenbuchhaltung)
  • Auswertungsgenerator
  • Personalwirtschaft und Dienstplanung
  • Archivierung und Dokumentenmanagement

 

Weitere Informationen
DOBRICK+WAGNER SOFTWAREHOUSE GMBH
Jürgen Stenzel – Vertrieb
Semerteichstr. 54 – 56
44141 Dortmund
Telefon: 02 31 – 97 45 30
Email: vertrieb@dobrick-wagner.com
Internet: http://www.dobrick-wagner.com

 

Tagung ‚Apps & Co zwischen Lenkung und Selbstermächtigung‘ – Call for Papers

Der Forschungsschwerpunkt ‚Digitale Technologien und Soziale Dienste’ (DiTeS) der TH Köln würde Sie gerne auf seine Tagung am 24. und 25 November 2017 zum Thema Apps & Co zwischen Lenkung und Selbstermächtigung aufmerksam machen.

Ziel der Tagung ist es, die Nutzung digitaler Technologien zu sozialen Zwecken mit Blick auf das Spannungsfeld von Lenkung und Selbstermächtigung oder auch Hilfe und Kontrolle aus verschiedenen Disziplinen wie bspw. der Informatik, der Philosophie oder der Sozialen Arbeit heraus zu reflektieren.

Dazu können bis zum 10. Juni 2017 Beiträge eingereicht werden.

Für Beiträge zur Tagung sind unterschiedliche Abstraktionsebenen möglich: Es können sowohl auf einer sehr konkreten und praktischen Ebene Projekte, Umsetzungen etc. in den Blick genommen werden, als auch eher analytisch einzelne Aspekte und Facetten des Spannungsfeldes diskutiert werden. Ausdrücklich gewünscht sind dabei unterschiedliche disziplinäre Perspektiven auf das Thema. Die Beiträge sollten so gestaltet werden, dass möglichst wenig disziplinäres Spezialwissen vorausgesetzt wird und so die Argumentation der Beiträge auch für ‚Disziplinfremde‘ nachvollziehbar ist.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie ab sofort unter www.th-koeln.de/dites-tagung-2017.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne über folgende E-Mail: dites@th-koeln.de

LEARNTEC 2017 zeigt die Zukunft des Lernens

LEARNTEC 2017 zeigt die Zukunft des LernensLEARNTEC 2017 zeigt die Zukunft des Lernens

Größer als je zuvor war die 25. LEARNTEC, die vom 24. bis 26. Januar in der Messe Karlsruhe stattfand. Mit mehr als 7.500 internationalen Fachbesuchern und Kongressteilnehmern aus über 25 Ländern wurden die hochgesteckten Erwartungen des Veranstalters erfüllt (2016: 7.250 Besucher). „Die wachsende Bedeutung von digitaler Bildung zeigte sich auch in der Aufbruchstimmung, die auf der Messe herrschte und ihr Echo in den Sozialen Medien fand“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. „Sowohl Einsteiger als auch langjährige Experten informierten sich bei Ausstellern, in Foren und im Kongress. Jeder Dritte verbrachte mindestens zwei Tage auf der Messe.“ 63 Prozent der Besucher waren erstmals auf der LEARNTEC. Knapp die Hälfte kam auf Empfehlung von Kollegen oder Geschäftspartnern.

Auf der LEARNTEC 2017 präsentierten sich 257 Aussteller (2016: 233), rund 20 Prozent fanden ihren Weg aus dem Ausland nach Karlsruhe. Ein Großteil der Aussteller hat sich bereits für die LEARNTEC 2018 angemeldet, zum Teil mit vergrößerten Flächen. Zudem konnten Neuaussteller vor Ort gewonnen werden. Aufgrund der großartigen Entwicklung wird im nächsten Jahr eine zweite Halle geöffnet.

Hochkarätig besetzter Kongress mit international gefragten Experten Der dreitägige Kongress stieß auf großen Zuspruch. „Der deutliche Zuwachs an Kongressteilnehmern zeigt uns, dass wir genau die Themen ausgewählt haben, die die Branche bewegen“, so Sünne Eichler und Prof. Dr. Peter A. Henning, Mitglieder des Kongresskomitees der LEARNTEC. Unter den Besuchern fand vor allem die Keynote von Elliott Masie, Zukunftsforscher aus den USA, besonderen Anklang. Aber auch die Live Hacking-Session zum Thema „Max Schmitt – er weiß nicht, was er tut“ vom IT-Sicherheitsexperten Marco di Filippo und die Podiumsdiskussion zur Zukunft der digitalen Bildung im Rahmen der Eröffnung zählten zu den Highlights des Kongresses.

Verleihungen wichtiger E-Learning-Preise

Auf der LEARNTEC wurden mit dem eLearningCHECK, den bsoco awards und dem delina herausragende Leistungen von E-Learning-Anbietern und -Entwicklern gewürdigt. Der Bitkom vergab den Innovationspreis für digitale Bildung delina, für den über 100 Einreichungen eingingen, bereits zum fünften Mal. Preisträger des delina sind die DHBW Ravensburg, die imsimity GmbH und die TriCAT GmbH. „Der delina richtet sich direkt an den Nachwuchs der Branche und will neue Trends im Bereich der digitalen Bildung aufgreifen, innovative Ideen fördern und ihnen Sichtbarkeit geben“, so Stefanie Brzoska, Projektmanagerin Bitkom e.V. „Die LEARNTEC bietet für uns den optimalen Rahmen für die Verleihung.“ Als führender Branchenverband steht der Bitkom der LEARNTEC als langjähriger ideeller Träger zur Seite und präsentierte sich auch mit einem Gemeinschaftsstand.

LEARNTEC fördert Nachwuchs der Branche

Auf der Start-up Area präsentierten sich 15 Unternehmen mit innovativen Konzepten. Das Start-up straightlabs GmbH Co. KG zeigte sich mit der Teilnahme sehr zufrieden. „Die LEARNTEC ist die erste Messe, die wir als Unternehmen besuchen, und wir sind begeistert“, so Prof. Dr. Peter F. J. Niermann, Managing Director bei straightlabs GmbH Co. KG, Anbieter von virtuellen Trainingswelten. „Wir sind im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei, dann jedoch mit einem eigenen Stand.“ Erstmals veranstaltete die LEARNTEC gemeinsam mit dem Karlsruher Hightech.Unternehmer.Netzwerk CyberForum einen Start-up Pitch, der vom Deutschen Gründerverband unterstützt wurde. Teilnehmen konnten die 15 Unternehmen, die sich auf der Start-up Area präsentierten.

Aussteller von LEARNTEC überzeugt

Langjährige Aussteller, wie die imc AG, loben die Entwicklung der LEARNTEC. „Wir sind fast von Beginn an als Aussteller dabei und begleiten die großartige Entwicklung der Messe schon lange“, so Christian Wachter, Vorstand bei der imc AG. „Vor allem in den letzten Jahren hat die LEARNTEC sich stetig verbessert. Das Konzept der Messe mit den zahlreichen Sonderformaten ist stimmig, und das kommt bei den Besuchern gut an.“ Frieder Tempel, Vorstand von der Know How! AG: „Die LEARNTEC ist für uns die wichtigste Fachmesse. Wir sind bereits seit vielen Jahren dabei und haben wieder zahlreiche Gespräche mit langjährigen Kunden aber auch mit neuen Interessenten geführt.“

Auch neue Aussteller sind mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden. „Wir sind das erste Mal dabei und haben viele qualitativ hochwertige Gespräche geführt. Bereits am ersten Tag waren zahlreiche Entscheider von großen Konzernen bei uns am Stand“, sagt Joerg Michel, Geschäftsführer von KIDS interactive GmbH, Anbieter von interaktiven Lern- und Spielmedien.

„Wir haben uns in diesem Jahr ganz bewusst für die LEARNTEC entschieden. Die Digitalisierung der Schullehre nimmt enorm Fahrt auf und die LEARNTEC ist für uns die ideale Plattform, um mit Entscheidern, wie Schulleitern und Schulträgern, in Kontakt zu treten“, so Philipp Anders, Marketing Service Manager bei PHYWE Systeme GmbH & Co. KG, einem Anbieter von digitalen Lernmitteln.

Städtetag fordert Ministerin zu entschlossenem Handeln auf

Erstmals parallel zur LEARNTEC fand die Fachtagung „Digitale Schule der Zukunft und neue Multimediaempfehlungen für Schulen“ vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und dem Städtetag Baden-Württemberg statt. Rund 200 Schulträger kamen zur Fachtagung, die von der Kultusministerin Baden-Württembergs, Dr. Susanne Eisenmann, eröffnet wurde. Klare Worte richtete Norbert Brugger vom Städtetag Baden-Württemberg an Ministerin Eisenmann: „Wir fordern das Land daher auf, mit dem Städtetag, dem Gemeindetag und dem Landkreistag Baden-Württembergs endlich in Verhandlungen zur Umsetzung der seit mehr als einem halben Jahr abgestimmten Multimediaempfehlungen einzutreten. Nichts wird schneller ranzig als Empfehlungen in diesem Bereich.“

Die nächste LEARNTEC findet vom 30. Januar bis 1. Februar 2018 in der Messe Karlsruhe, dann erstmals in Halle 1 und Halle 2, statt.

Lehrende noch nicht fit für die Digitalisierung – Studie „Digitale Bildung auf dem Weg ins Jahr 2025“ zum 25. Bestehen der LEARNTEC

Die rasant fortschreitende Digitalisierung in der Gesellschaft spiegelt sich ebenfalls in den Bildungssektoren Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung. Der zentrale Schlüssel, um diese Entwicklung erfolgreich zu gestalten, ist die digitale Kompetenz der Lehrenden. 
Dies gehört zu den wesentlichen Ergebnissen einer Studie, die anlässlich des 25. Jubiläums der LEARNTEC (24. bis 26. Januar 2017, Messe Karlsruhe) durchgeführt wurde. Hierzu wurde ein Expertenpanel aus allen Bildungssektoren sowie aus der Bildungspolitik zum digitalen Lehren und Lernen in den Bereichen Schule, Hochschule und der beruflichen Aus- und Weiterbildung befragt.

Digitale Kompetenz der Lehrer im Fokus
Als größte Herausforderung in allen Bildungsbereichen sehen die Experten die digitale Kompetenz der Lehrenden. In der Schulbildung sind es die Lehrerinnen und Lehrer, auf die es bei der Umsetzung des digitalen Lernens in den nächsten Jahren ankommt. Ihre Kompetenz im Umgang mit den digitalen Medien und ihre didaktischen Ansätze entscheiden aus Sicht der befragten Experten ganz wesentlich über den Erfolg des digitalen schulischen Lehrens und Lernens. Erst wenn diese Herausforderung gemeistert ist, wird die technische Ausstattung in den Vordergrund rücken. Auch die finanziellen Mittel – etwa zur Anschaffung der erforderlichen Hard- und Software oder zur Ausstattung aller Schulen mit einem funktionierenden W-LAN – werden von den Befragten als eine große Herausforderung eingeschätzt. 
Bildungsministerin Johanna Wanka hat hierzu vor knapp zwei Monaten Unterstützung des Bundes angekündigt. Fünf Milliarden Euro will der Bund investieren, um bis 2021 alle 40.000 Schulen in Deutschland mit Computern und W-LAN auszustatten. Im Gegenzug für die finanzielle Unterstützung müssen die Länder sich jedoch verpflichten, „digitale Bildung zu realisieren“. Dies hieße, sie bilden die Lehrer dafür aus, entwickeln Konzepte für den Unterricht, einigen sich auf gemeinsame technische Standards und kümmern sich um Wartung und Betrieb der digitalen Infrastruktur. In der Zusammenarbeit von Bund und Ländern, der Verbindlichkeit der Lehrkonzepte und der Steuerung und Qualifizierung der Lehrkräfte sehen auch die befragten Experten wichtige Maßnahmen. 
LEARNTEC zeigt Zukunft der Bildung
Die LEARNTEC ist vom 24. bis 26. Januar 2017 bereits zum 25. Mal Impulsgeber für die digitale Bildung. Auf der wichtigsten internationalen Plattform für IT-gestütztes Lernen präsentieren mehr als 240 Aussteller aus 12 Nationen die neuesten Anwendungen, Programme und Lösungen für das lebenslange Lernen mit IT. „Die LEARNTEC gibt konkrete Empfehlungen und bietet auch Lösungen, wie digitales Lernen in Schule, Hochschule und der beruflichen Weiterbildung Einzug halten kann“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. „Anhand von Best-Practise-Beispielen erfahren die Besucher auch, wie die Zukunft der Bildung aussehen kann.“ Im Fokus der LEARNTEC 2017 stehen unter anderem die Themen Learning Analytics, Mobile Learning sowie Virtual und Augmented Reality.

 

Wichtige technologische Trends der Zukunft
Technologische Entwicklungen haben im vergangenen Jahrzehnt den Zugang zu und die Darstellung von Informationen grundlegend verändert. Aus Sicht der Experten wird auch in den kommenden zehn Jahren das Lernen mit mobilen Endgeräten der wichtigste Trend sein. Aber auch die Individualisierung des Lernens durch Learning Analytics und Big Data wird immer wichtiger. Hierbei werden die Daten jedes Lerners während des Lernens erhoben, analysiert und anschließend ausgewertet. So erhält der Lernende ein spezifisches Lernangebot, das individuell und gezielt auf seine inhaltlichen und didaktischen Bedarfe ausgerichtet ist. Lernen nach dem Gießkannenprinzip wird durch intelligentes adaptives Lernen ersetzt.

Zudem wurden die Experten zur Digitalisierung des Lernstoffs, zur Digitalisierung als Chance für neue Zielgruppen und zu Zukunftsszenarien für die Digitalisierung des Lernens befragt. Die gesamte Studie ist auf der Website der LEARNTEC unter www.learntec.de verfügbar.

Quelle: PM Learntec

Bilanz der ConSozial 2016

„Soziale Marktwirtschaft 4.0“ – unter diesem Motto hat sich die ConSozial im Messezentrum Nürnberg am 26. und 27. Oktober 2016 präsentiert. Die Messe ist im deutschsprachigen Raum einzigartig: über 240 Aussteller, eine Fläche von über 4.300 Quadratmetern, über 5.700 Besucher (700 mehr als im Jahr zuvor) – dazu ein Kongress, der Austausch, Inspiration und fachliche Weiterbildung auf höchstem Niveau bietet.

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Sozialbranche? Bayerns Sozialministerin Emilia Müller erinnerte daran, „dass technische Innovationen künftig Pflegern, Bewohnern und Angehörigen, aber auch den Sozialmanagern den Alltag erleichtern werden. Aber auch hier muss Maß und Mitte gefunden werden. Denn so hilfreich die neue Technik ist, sie kann den Menschen, seine Empathie, seine Mitmenschlichkeit nicht ersetzen.“

Messe und Kongress beschäftigten sich zwei Tage lang mit den unterschiedlichs- ten Aspekten der Digitalisierung – Einsatzmöglichkeiten, Risiken und Herausforderungen. „Auch in Zeiten der zunehmend digitalen Informationsbeschaffung und – vernetzung kommt menschlichen Begegnungen und direkten Kontakten ein eigener Charme zu, der durch nichts zu ersetzen sein wird“, so Müller in ihrer Bilanz.

Der ConSozial Wissenschaftspreis, gestiftet von den Dr. Loew Soziale Dienstleis- tungen, wurde in drei Kategorien verliehen: in der Kategorie Lebenswerk an Prof. Dr. Dr. Hans Thiersch, an Dr. Laura Dobusch in der Kategorie Wissenschaft und an Monika Walbröl in der Kategorie Nachwuchs.

Die ConSozial wird bereits seit 1999 jedes Jahr vom Bayerischen Sozialministeri-um mit Unterstützung der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege veranstaltet. Weitere Informationen und Bildmaterial zur diesjährigen Messe finden Sie hier:

www.consozial.de

Quell: PM ConSozial

LEARNTEC 2017 zeigt die Zukunft der digitalen Bildung

Dreidimensional, mobil, individuell: Mit der Digitalisierung eine neue Lernwelt schaffen

Die digitale Transformation nimmt in allen Bereichen Fahrt auf und so auch in der Bildung. Technische Lösungen, wie Virtual Reality, Games Engines, Mobile Technologies und Wearables drängen in kurzen Abständen auf den Markt und bieten immer neue Möglichkeiten für modernes Lernen. Auch für die Gesellschaft und Organisationen bedeutet dies einen Wandel. Digitale Bildung ist zu einem Wachstumsmarkt geworden, der auch der LEARNTEC von Jahr zu Jahr mehr Aufschwung verleiht. Die Nr. 1 in digitaler Bildung für Schule, Hochschule und Beruf ist vom 24. bis 26. Januar 2017 zum 25. Mal Bühne für aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen. Auf der größten Plattform im Bereich E-Learning werden mehr als 240 Aussteller aus 12 Nationen die neuesten Anwendungen und Programme für das Lernen mit IT präsentieren und aktuelle Trends sowie zukünftige Bildungsszenarien aufzeigen. Mehr als 7.500 IT-Verantwortliche und HR-Entscheider werden zur Jubiläumsausgabe erwartet.

LEARNTEC wagt Blick in die Zukunft der Bildung
„Die LEARNTEC ist bereits zum 25. Mal Impulsgeber für die digitale Bildung“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. „Das Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, ausgewählte Bildungsexperten um einen Blick in die Zukunft des digitalen Lernens zu bitten“. Im Rahmen der Studie „Digitale Bildung auf dem Weg ins Jahr 2025“, die in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Peter A. Henning, Mitglied des Kongresskomitees der LEARNTEC, und dem mmb-Institut durchgeführt wurde, wurde ein Expertenpanel aus allen Bildungssektoren sowie aus der Bildungspolitik zum digitalen Lehren und Lernen in den Bereichen Schule, Hochschule und der beruflichen Aus- und Weiterbildung befragt. 

Das Ergebnis: Der E-Learning Markt wird weiterhin stark anwachsen. Wenn der Mittelwert aller Expertenschätzungen als Grundlage genommen wird, prognostizieren die Befragten für die kommenden fünf Jahre eine Umsatzentwicklung der E-Learning-Kernbranche um 116 Prozent. Als Ausgangswert wurde der vom mmb-Institut im vergangenen Jahr ermittelte Wert von 600 Millionen Euro angenommen. Der Branchenumsatz von derzeit 600 Millionen wird sich demnach bis zum Jahr 2020 auf 1,3 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 17 Prozent. Die Experten wagen somit eine sehr günstige Prognose für die wirtschaftlichen Chancen der E-Learning-Branche im Zuge der Digitalisierung des Lernens in Deutschland.

Die Experten wurden zudem zu folgenden Aussagen befragt: „Bis zum Jahr 2025 werden – ähnlich wie bei Amazon im Handel – wenige große Wissensplattformen kleine Fachverlage weitgehend verdrängen“ und „Bis zum Jahr 2025 werden Virtualisierung, Augmented Reality und 3D-Technologien es ermöglichen, dass Wissensvermittlung und Kompetenzerwerb – vor allem in den MINT-Bereichen – nahezu ausschließlich „immersiv“ stattfinden werden“.  Die gesamten Ergebnisse der Studie werden im Dezember veröffentlicht.

Lebenslanges Lernen im Fokus
„Als Veranstalter der LEARNTEC liegt es uns am Herzen, die digitale Bildung in alle Lebensphasen zu integrieren“, sagt KMK-Chefin Britta Wirtz. „Während der Einsatz von digitalen Medien in deutschen Unternehmen im europäischen Vergleich überdurchschnittlich ist, hinken wir im Bereich der digitalen Bildung in Schulen und Hochschulen oft anderen Ländern hinterher.“ Um diesen Rückstand zu beheben, hat die LEARNTEC sich dem Einsatz von digitalen Medien in der Schullehre bereits 2014 angenommen und den Themenbereich school@LEARNTEC initiiert. Zudem fand im vergangenen Jahr die Premiere von university@LEARNTEC statt. Beide Themenbereiche werden auch in diesem Jahr wieder die Zukunft der digitalen Bildung in Schulen und Hochschulen aufzeigen. Bei  school@LEARNTEC erwarten die Besucher einige Neuerungen: In einer digitalen Lernlandschaft, die unter anderem mit der Hochschule der Medien Stuttgart konzipiert wurde, zeigen Experten, welche didaktischen Konzepte sich anbieten, um die 21st Century Skills zu erwerben und wie digitale Medien (-konzepte) dabei helfen können. 

Hochkarätig besetzter Kongress mit international gefragten Referenten
Der Kongress der 25. LEARNTEC widmet sich dem Motto „Zukunft Lernen: Lernwelten neu denken“. Er behandelt das Spannungsfeld zwischen modernen technischen Möglichkeiten und dem Menschen im Mittelpunkt der digitalen Lernszenarien. Experten zeigen an den drei Kongresstagen Zukunftstechnologien auf. Die Teilnehmer erfahren hier beispielsweise, wie mit Virtual Reality Erlebnisräume erschaffen und interaktive Videos gestaltet werden und was sich hinter Social Augmented Learning verbirgt. Da zum Entstehen neuer Lernwelten mehr als nur Technologie benötigt wird, beschäftigt sich der Kongress der kommenden LEARNTEC auch besonders mit der Fragestellung, wie das Arbeiten und Lernen zukünftig in Organisationen erfolgt. Dieser Bereich wird in Sektionen wie Future and modern Workplace Learning, New Work – Stakeholder, Change, Kreativität, Community Management und Individualisierung des Lernens behandelt. Vom Einsteiger bis zum E-Learning-Experten – das Kongressprogramm bietet gebündeltes praxisnahes Wissen für alle Zielgruppen.

Insgesamt werden auf der LEARNTEC 2017 mehr als 120 Referenten in Vorträgen und Workshops ihr Wissen mit dem Fachpublikum teilen und zeigen, wie sich der Wandel hin zu einer digitalen Lernkultur gestaltet und wie die Lernwelt jetzt und in Zukunft aussieht. Ein besonderes Highlight des Kongresses bildet die Keynote des weltweit anerkannten Futuristen,Analysten und Speakers Elliott Masie am ersten Messetag, der dem Publikum seine Vorstellung von „Learning Trends, Shifts and Disrupters“ präsentieren wird. Auch die Diskussionsrunde zum Thema „Zukunft der Bildung – Deutschland als digitales Entwicklungsland“, an der unter anderem Markus Beckedahl, Chefredakteur von Netzpolitik.org teilnehmen wird, gehört zu den Höhepunkten des Kongresses. Das umfangreiche Kongressprogramm sowie Tickets sind unter www.learntec.de verfügbar.

Quelle: PM der Messe

Symposium zur Digitalisierung der Sozialwirtschaft – FINSOZ lädt zu offenem Austausch ein

FinsozLogo-mit-Text-kleinDas im Frühjahr 2016 veröffentlichte Positionspapier des Verbandes zur Digitalisierung der Sozialwirtschaft (Download unter www.finsoz.de) hat große Ressonanz in der Branche ausgelöst. Darin appelliert der Fachverband an die Verantwortlichen der Sozialwirtschaft, Sozialverwaltung und Sozialpolitik, die Digitalisierung als ist ein strategisches Thema zu begreifen und konkrete Handlungsschritte einzuleiten.

Am 25. November 2016 lädt der Verband zu einem Symposium nach Berlin ein, das Strategien im Umgang mit dem digitalen Wandel diskutiert und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bietet.

Weitere Informationen auf www.finsoz.de

Quelle: PM  FINSOZ

 

LEARNTEC – Lernen mit IT – Messenachlese

LEARNTEC weiter auf Wachstumskurs – Internationale Fachmesse und Kongress treffen Puls der Zeit

Die Digitalisierung ist mitten in unserer Gesellschaft angekommen. Sie hat in alle Lebensbereiche Einzug gehalten und treibt Unternehmen und Institutionen an, sich mit dem Einsatz digitaler Bildungsszenarien zu beschäftigen. Dies zeigte sich auch auf der 24. LEARNTEC, die vom 26. bis 28. Januar in der Messe Karlsruhe stattfand.

Drei Tage lang drehte sich hier alles rund um die Digitalisierung der beruflichen Bildung sowie der Schul- und Hochschullehre. Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, zieht eine positive Bilanz: „Die LEARNTEC ist zur wichtigsten internationalen Plattform für digitales Lernen geworden und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Die wachsende Bedeutung der digitalen Bildung spiegelt sich in den Besucherzahlen wider. Im Vergleich zum Vorjahr ist sowohl die Anzahl der Messebesucher als auch die der Teilnehmer am Kongress noch einmal gestiegen.“

An den drei Veranstaltungstagen kamen 7.250 internationale Fachbesucher und Kongressteilnehmer, und damit mehr als je zuvor, in die Messe Karlsruhe (2015: 6.900 Besucher). 34 Prozent besuchten die LEARNTEC bereits in den letzten Jahren, was die Relevanz von digitalen Medien in der Bildung unterstreicht. Rund 90 Prozent (2015: 86 Prozent) sind mit ihrem Messebesuch sowie dem Angebot rundum zufrieden und wollen die LEARNTEC auch im nächsten Jahr besuchen. Mehr als die Hälfte informierte sich nicht nur bei den Ausstellern, sondern auch in den verschiedenen Foren der Fachmesse. Hier wurden die Trends im digitalen Lernen sowie erfolgreich umgesetzte Konzepte und Projekte aus der Praxis vorgestellt.

Hochkarätiger Kongress mit starkem Zuspruch

Beim Kongress war im Vergleich zum Vorjahr nochmals ein deutlicher Zuwachs an Teilnehmern zu verzeichnen. Der Anteil der internationalen Kongressteilnehmer stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 15 Prozent (2015: 10 Prozent). Besonderen Anklang fanden die Keynotes von Jürgen Kaube, Mitherausgeber und Leiter Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zum Thema „Lesen.Schreiben.Rechnen. Was ist das?“ und Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture, der zum Thema „Kollege Roboter – Deutschland braucht eine Digitale Lernfabrik“ referierte. Aber auch Keynotes, wie die von Prof. Dr. Dr. h.c. Onur Güntürkün mit dem Titel „Wie lernt unser Gehirn? Wann arbeitet es mit uns – wann „gegen“ uns?“ gehörten zu den Highlights des Kongresses. „Der starke Zuspruch zeigt uns, dass das Thema immer mehr an Relevanz gewinnt“, so Sünne Eichler und Prof. Dr. Peter A. Henning, Mitglieder des Kongresskomitees der LEARNTEC. „Wir freuen uns, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer den Kongress zum ersten Mal besucht hat. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Programm des Kongresses den Puls der Zeit trifft.“ Dass E-Learning auch in großen mittelständischen Unternehmen angekommen ist, zeigt der Anstieg der Kongressteilnehmer aus Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern auf 50 Prozent (2015: 45 Prozent).

Erfolgreiche Premiere von university@LEARNTEC

university@LEARNTEC, ein spezielles Angebot zur Digitalisierung der Hochschullehre, wurde in diesem Jahr erstmals initiiert und stieß direkt auf großen Zuspruch. Jeder Zehnte interessierte sich für den Themenbereich. Besonderen Anklang fand die Keynote von Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, zum Thema „Hochschulen und digitaler Wandel“. Damit ist die LEARNTEC der Lückenschluss innerhalb der wesentlichen Bereiche der Bildungsbiografie gelungen. Der seit 2014 erfolgreich angebotene Themenbereich school@LEARNTEC kam bei Besuchern und Ausstellern sehr gut an. Unter den mittlerweile rund 50 Unternehmen im Themenbereich bilanzierte Edyou, ein Anbieter eines sicheren sozialen Netzwerks für Schulen und digitalen Tafeln: „Wir sind das zweite Mal dabei und sehr zufrieden. Die Kombination von Vortragsprogramm und den Ausstellern, die direkt die passende Lösung bieten, lockt die Interessenten aus dem Schulbereich, also genau unsere Zielgruppe“, resümiert Michael Sambill, Key Account Manager bei Edyou. Für die hohe Relevanz dieses Themas steht auch der Medienkompetenztag, der in diesem Jahr rund 200 Teilnehmer verzeichnen konnte und sich mit digitalen Lernmedien beschäftigte.

Ausblick

In diesen Tagen war die TechnologieRegion Karlsruhe wieder Schauplatz für Digitalisierung zentraler Lebensbereiche“, so Britta Wirtz. „Wissenschaft, Bildung und IT sind in Karlsruhe eng verknüpft. Die LEARNTEC trägt einen großen Teil dazu bei, und ich freue mich, dass diese international renommierte Fachmesse in Karlsruhe beheimatet ist.“ Die 25. LEARNTEC findet vom 24. bis 26. Januar 2017 in der Messe Karlsruhe statt.

Quelle: PM der Learntec

Weitere Informationen

Learntec: An den Schulen gibt es viel zu wenige Computer, Tablets & Co.

An den Schulen gibt es nach Ansicht der Lehrer zu wenig PCs, Notebooks und Tablet Computer. Nur rund jeder vierte Lehrer (28 Prozent) sagt, die Verfügbarkeit dieser Geräte in Relation zur Schülerzahl sei „sehr gut“ oder „gut“. Jeder Dritte (37 Prozent) bewertet die Ausstattung dagegen nur als „befriedigend“ oder „ausreichend“, fast ebenso viele (34 Prozent) geben die Note „mangelhaft“ oder „ungenügend“.

Die Digitalisierung der Schulen ist ein zentrales Thema der LEARNTEC

An den Schulen gibt es nach Ansicht der Lehrer zu wenig PCs, Notebooks und Tablet Computer. Nur rund jeder vierte Lehrer (28 Prozent) sagt, die Verfügbarkeit dieser Geräte in Relation zur Schülerzahl sei „sehr gut“ oder „gut“. Jeder Dritte (37 Prozent) bewertet die Ausstattung dagegen nur als „befriedigend“ oder „ausreichend“, fast ebenso viele (34 Prozent) geben die Note „mangelhaft“ oder „ungenügend“. Unter dem Strich erhalten die Schulen in Deutschland damit für ihre IT-Ausstattung gerade einmal einen Notendurchschnitt von 3,6 und damit die Schulnote „ausreichend“. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 505 Lehrern der Sekundarstufe I im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, des Lehrerverbands Bildung und Erziehung (VBE) und der von der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) veranstalteten LEARNTEC – Internationale Fachmesse und Kongress für das Lernen mit IT. „Medienkompetenz und Informatik müssen in der Schule verpflichtend unterrichtet werden, damit wir unsere Kinder mit den Kulturtechnologien vertraut machen, die unser Leben heute prägen. Unsere Kinder sollten Englisch als Lingua Franca der digitalen Welt ab der 1. Klasse lernen – und danach lieber eine Programmiersprache als Latein“, sagt Bitkom-Vizepräsident Ulrich Dietz. „Jeder Lehrer und jeder Schüler weiß, dass die Note ausreichend eben nicht ausreicht, sondern ein deutliches Zeichen ist, dass man sich mehr anstrengen muss. Die Länder und die Schulträger stehen dringend in der Verantwortung, sich mehr anzustrengen und alle Schulen mit zeitgemäßer IT-Ausstattung zu versorgen sowie eine qualifizierte Fortbildung anzubieten“, so VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann.

Die Digitalisierung der Schulen ist ein zentrales Thema der LEARNTEC. Hier können sich Schulleiter, Schulträger und interessierte Lehrer zur Schule der Zukunft und den Möglichkeiten digitaler Bildungsszenarien informieren. „Die Besucher erhalten wertvolle Tipps, die für zahlreiche der in der Studie benannten Mängel Abhilfe geschaffen werden kann. Gleichzeitig können sie sich mit Kollegen über aktuelle Entwicklungen austauschen“, sagt KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz.

Mit der Ausstattung an digitalen Endgeräten besonders unzufrieden sind der Umfrage zufolge jüngere Lehrer bis 32 Jahren: Sie benoten die Verfügbarkeit der Geräte in Relation zur Schülerzahl nur mit der Durchschnittsnote 3,9, 44 Prozent geben die Zensuren „mangelhaft“ oder „ungenügend“. Mit Blick auf die unterschiedlichen Schultypen schneiden die Realschulen noch am besten ab, sie bekommen von den Lehrern eine 3,3. An Hauptschulen steht die Durchschnittsnote 3,6 im Notenbuch, an Gymnasien eine 3,7. Integrierte Gesamtschulen schneiden mit 3,8 am schlechtesten ab. „In den vergangenen Jahren wurde viel zu wenig in Hardware, Software und nicht zuletzt in die Köpfe an Schulen investiert, da darf man sich über ein schlechtes Zeugnis nicht wundern. Mit dem Faustkeil lässt sich der digitale Bildungs- und Erziehungsauftrag nicht ausfüllen“, sagt VBE-Bundesvorsitzender Beckmann. „Geräte alleine reichen nicht aus, aber ohne Geräte sind alle anderen Bemühungen zum Scheitern verurteilt, diesen Gordischen Knoten müssen wir zerschlagen. Wir sprechen hier heute nicht mehr von einem PC für 1.000 Euro, sondern von Tablets für 100 Euro“, so Bitkom-Vizepräsident Dietz.

Aber nicht nur an der Ausstattung mangelt es, auch die Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte bleiben weit hinter dem zurück, was Lehrer sich für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht wünschen würden. Vier von fünf Lehrern (82 Prozent) stimmen der Aussage zu, die Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte müssen ausgebaut werden. Und fast drei Viertel (73 Prozent) sehen Defizite bereits bei der Ausbildung von Lehrkräften und fordern, dass das Lehramtsstudium besser auf den Einsatz digitaler Medien im Unterricht vorbereiten müsse.

Die Ergebnisse der gesamten Studie werden im Rahmen einer telefonischen Pressekonferenz am 13. Januar im Vorfeld der diesjährigen LEARNTEC (26.-28. Januar 2016) vorgestellt.

Hinweis zur Methodik: Bitkom Research hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bitkom, des VBE und der LEARNTEC bundesweit 505 Lehrer der Sekundarstufe I in Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien befragt. Die Befragung ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Wenn Sie an die technischen Voraussetzungen an Ihrer Schule denken, wie bewerten Sie die folgenden Kriterien auf einer Schulnotenskala von 1 sehr gut bis 6 ungenügend? Anzahl der Endgeräte in Relation zur Schülerzahl“

Quelle: PM der Learntec (www.learntec.de)

Bilanz zur ConSozial 2015 in Nürnberg

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SELBSTBESTIMMT LEBEN – INKLUSION GESTALTEN – SOZIALES PFLEGEN‘ – so lautete das Motto der 17. ConSozial in der NürnbergMesse. Vom 21. bis 22. Oktober 2015 präsentierten sich 238 Aussteller auf einer Fläche von knapp 4.700 Quadratmetern. Wie im letzten Jahr kamen über 5000 Besucher zur Messe und den Fachvorträgen. „Die ConSozial ist der Impulsgeber für Führungs- und Fachkräfte in der Sozialwirtschaft. Sie hat sich mit ihrer hohen Qualität und ihrem vielfältigen Angebot auch in diesem Jahr als Leitveranstaltung der Branche im deutschsprachigen Raum bewiesen“, zog Sozialministerin Emilia Müller Bilanz.

Wie Inklusion ganz praktisch aussehen kann, präsentierte der Verein ‚Ich will da rauf!‘ e.V. mit seinem Kletterturm am Messestand des Sozialministeriums. Hier konnten Menschen mit und ohne Behinderung zeigen, wie man mit Beharrlichkeit auch an ein hoch gestecktes Ziel kommt. Das war Anlass für die Ministerin, einmal mehr auf die Bedeutung des Programms ‚Bayern barrierefrei‘ hinzuweisen: „Die Staatsregierung stellt für dieses und das nächste Jahr rund 200 Millionen Euro bereit. Damit sollen Barrieren beseitigt werden, die behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben erschweren. Eines unserer wichtigsten Ziele: der barrierefreie Umbau öffentlich zugänglicher staatlicher Gebäude.“

Ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung setzt aber nicht nur die Beseitigung von Hindernissen, sondern auch ein modernes Teilhaberecht voraus. Von der ConSozial ging deshalb auch ein deutlicher Appell nach Berlin, im Zusammenhang mit einem neuen Bundesteilhabegesetz die Entlastung der Kommunen zu verbinden: “Angesichts der rapide steigenden Kosten bei der Eingliederungshilfe muss sich der Bund dauerhaft beteiligen“, forderte Müller.

Die ConSozial wird bereits seit 1999 jedes Jahr vom Sozialministerium mit Unterstützung der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege veranstaltet. Weitere Informationen und Bildmaterial zur diesjährigen ConSozial können Sie unter http://www.consozial.de abrufen.