Archiv für die Kategorie „Tagungen/Messen“

Lehrende noch nicht fit für die Digitalisierung – Studie „Digitale Bildung auf dem Weg ins Jahr 2025“ zum 25. Bestehen der LEARNTEC

Die rasant fortschreitende Digitalisierung in der Gesellschaft spiegelt sich ebenfalls in den Bildungssektoren Schule, Hochschule, Aus- und Weiterbildung. Der zentrale Schlüssel, um diese Entwicklung erfolgreich zu gestalten, ist die digitale Kompetenz der Lehrenden. 
Dies gehört zu den wesentlichen Ergebnissen einer Studie, die anlässlich des 25. Jubiläums der LEARNTEC (24. bis 26. Januar 2017, Messe Karlsruhe) durchgeführt wurde. Hierzu wurde ein Expertenpanel aus allen Bildungssektoren sowie aus der Bildungspolitik zum digitalen Lehren und Lernen in den Bereichen Schule, Hochschule und der beruflichen Aus- und Weiterbildung befragt.

Digitale Kompetenz der Lehrer im Fokus
Als größte Herausforderung in allen Bildungsbereichen sehen die Experten die digitale Kompetenz der Lehrenden. In der Schulbildung sind es die Lehrerinnen und Lehrer, auf die es bei der Umsetzung des digitalen Lernens in den nächsten Jahren ankommt. Ihre Kompetenz im Umgang mit den digitalen Medien und ihre didaktischen Ansätze entscheiden aus Sicht der befragten Experten ganz wesentlich über den Erfolg des digitalen schulischen Lehrens und Lernens. Erst wenn diese Herausforderung gemeistert ist, wird die technische Ausstattung in den Vordergrund rücken. Auch die finanziellen Mittel – etwa zur Anschaffung der erforderlichen Hard- und Software oder zur Ausstattung aller Schulen mit einem funktionierenden W-LAN – werden von den Befragten als eine große Herausforderung eingeschätzt. 
Bildungsministerin Johanna Wanka hat hierzu vor knapp zwei Monaten Unterstützung des Bundes angekündigt. Fünf Milliarden Euro will der Bund investieren, um bis 2021 alle 40.000 Schulen in Deutschland mit Computern und W-LAN auszustatten. Im Gegenzug für die finanzielle Unterstützung müssen die Länder sich jedoch verpflichten, „digitale Bildung zu realisieren“. Dies hieße, sie bilden die Lehrer dafür aus, entwickeln Konzepte für den Unterricht, einigen sich auf gemeinsame technische Standards und kümmern sich um Wartung und Betrieb der digitalen Infrastruktur. In der Zusammenarbeit von Bund und Ländern, der Verbindlichkeit der Lehrkonzepte und der Steuerung und Qualifizierung der Lehrkräfte sehen auch die befragten Experten wichtige Maßnahmen. 
LEARNTEC zeigt Zukunft der Bildung
Die LEARNTEC ist vom 24. bis 26. Januar 2017 bereits zum 25. Mal Impulsgeber für die digitale Bildung. Auf der wichtigsten internationalen Plattform für IT-gestütztes Lernen präsentieren mehr als 240 Aussteller aus 12 Nationen die neuesten Anwendungen, Programme und Lösungen für das lebenslange Lernen mit IT. „Die LEARNTEC gibt konkrete Empfehlungen und bietet auch Lösungen, wie digitales Lernen in Schule, Hochschule und der beruflichen Weiterbildung Einzug halten kann“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. „Anhand von Best-Practise-Beispielen erfahren die Besucher auch, wie die Zukunft der Bildung aussehen kann.“ Im Fokus der LEARNTEC 2017 stehen unter anderem die Themen Learning Analytics, Mobile Learning sowie Virtual und Augmented Reality.

 

Wichtige technologische Trends der Zukunft
Technologische Entwicklungen haben im vergangenen Jahrzehnt den Zugang zu und die Darstellung von Informationen grundlegend verändert. Aus Sicht der Experten wird auch in den kommenden zehn Jahren das Lernen mit mobilen Endgeräten der wichtigste Trend sein. Aber auch die Individualisierung des Lernens durch Learning Analytics und Big Data wird immer wichtiger. Hierbei werden die Daten jedes Lerners während des Lernens erhoben, analysiert und anschließend ausgewertet. So erhält der Lernende ein spezifisches Lernangebot, das individuell und gezielt auf seine inhaltlichen und didaktischen Bedarfe ausgerichtet ist. Lernen nach dem Gießkannenprinzip wird durch intelligentes adaptives Lernen ersetzt.

Zudem wurden die Experten zur Digitalisierung des Lernstoffs, zur Digitalisierung als Chance für neue Zielgruppen und zu Zukunftsszenarien für die Digitalisierung des Lernens befragt. Die gesamte Studie ist auf der Website der LEARNTEC unter www.learntec.de verfügbar.

Quelle: PM Learntec

Bilanz der ConSozial 2016

„Soziale Marktwirtschaft 4.0“ – unter diesem Motto hat sich die ConSozial im Messezentrum Nürnberg am 26. und 27. Oktober 2016 präsentiert. Die Messe ist im deutschsprachigen Raum einzigartig: über 240 Aussteller, eine Fläche von über 4.300 Quadratmetern, über 5.700 Besucher (700 mehr als im Jahr zuvor) – dazu ein Kongress, der Austausch, Inspiration und fachliche Weiterbildung auf höchstem Niveau bietet.

Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Sozialbranche? Bayerns Sozialministerin Emilia Müller erinnerte daran, „dass technische Innovationen künftig Pflegern, Bewohnern und Angehörigen, aber auch den Sozialmanagern den Alltag erleichtern werden. Aber auch hier muss Maß und Mitte gefunden werden. Denn so hilfreich die neue Technik ist, sie kann den Menschen, seine Empathie, seine Mitmenschlichkeit nicht ersetzen.“

Messe und Kongress beschäftigten sich zwei Tage lang mit den unterschiedlichs- ten Aspekten der Digitalisierung – Einsatzmöglichkeiten, Risiken und Herausforderungen. „Auch in Zeiten der zunehmend digitalen Informationsbeschaffung und – vernetzung kommt menschlichen Begegnungen und direkten Kontakten ein eigener Charme zu, der durch nichts zu ersetzen sein wird“, so Müller in ihrer Bilanz.

Der ConSozial Wissenschaftspreis, gestiftet von den Dr. Loew Soziale Dienstleis- tungen, wurde in drei Kategorien verliehen: in der Kategorie Lebenswerk an Prof. Dr. Dr. Hans Thiersch, an Dr. Laura Dobusch in der Kategorie Wissenschaft und an Monika Walbröl in der Kategorie Nachwuchs.

Die ConSozial wird bereits seit 1999 jedes Jahr vom Bayerischen Sozialministeri-um mit Unterstützung der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege veranstaltet. Weitere Informationen und Bildmaterial zur diesjährigen Messe finden Sie hier:

www.consozial.de

Quell: PM ConSozial

LEARNTEC 2017 zeigt die Zukunft der digitalen Bildung

Dreidimensional, mobil, individuell: Mit der Digitalisierung eine neue Lernwelt schaffen

Die digitale Transformation nimmt in allen Bereichen Fahrt auf und so auch in der Bildung. Technische Lösungen, wie Virtual Reality, Games Engines, Mobile Technologies und Wearables drängen in kurzen Abständen auf den Markt und bieten immer neue Möglichkeiten für modernes Lernen. Auch für die Gesellschaft und Organisationen bedeutet dies einen Wandel. Digitale Bildung ist zu einem Wachstumsmarkt geworden, der auch der LEARNTEC von Jahr zu Jahr mehr Aufschwung verleiht. Die Nr. 1 in digitaler Bildung für Schule, Hochschule und Beruf ist vom 24. bis 26. Januar 2017 zum 25. Mal Bühne für aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen. Auf der größten Plattform im Bereich E-Learning werden mehr als 240 Aussteller aus 12 Nationen die neuesten Anwendungen und Programme für das Lernen mit IT präsentieren und aktuelle Trends sowie zukünftige Bildungsszenarien aufzeigen. Mehr als 7.500 IT-Verantwortliche und HR-Entscheider werden zur Jubiläumsausgabe erwartet.

LEARNTEC wagt Blick in die Zukunft der Bildung
„Die LEARNTEC ist bereits zum 25. Mal Impulsgeber für die digitale Bildung“, so Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH. „Das Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, ausgewählte Bildungsexperten um einen Blick in die Zukunft des digitalen Lernens zu bitten“. Im Rahmen der Studie „Digitale Bildung auf dem Weg ins Jahr 2025“, die in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Peter A. Henning, Mitglied des Kongresskomitees der LEARNTEC, und dem mmb-Institut durchgeführt wurde, wurde ein Expertenpanel aus allen Bildungssektoren sowie aus der Bildungspolitik zum digitalen Lehren und Lernen in den Bereichen Schule, Hochschule und der beruflichen Aus- und Weiterbildung befragt. 

Das Ergebnis: Der E-Learning Markt wird weiterhin stark anwachsen. Wenn der Mittelwert aller Expertenschätzungen als Grundlage genommen wird, prognostizieren die Befragten für die kommenden fünf Jahre eine Umsatzentwicklung der E-Learning-Kernbranche um 116 Prozent. Als Ausgangswert wurde der vom mmb-Institut im vergangenen Jahr ermittelte Wert von 600 Millionen Euro angenommen. Der Branchenumsatz von derzeit 600 Millionen wird sich demnach bis zum Jahr 2020 auf 1,3 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von 17 Prozent. Die Experten wagen somit eine sehr günstige Prognose für die wirtschaftlichen Chancen der E-Learning-Branche im Zuge der Digitalisierung des Lernens in Deutschland.

Die Experten wurden zudem zu folgenden Aussagen befragt: „Bis zum Jahr 2025 werden – ähnlich wie bei Amazon im Handel – wenige große Wissensplattformen kleine Fachverlage weitgehend verdrängen“ und „Bis zum Jahr 2025 werden Virtualisierung, Augmented Reality und 3D-Technologien es ermöglichen, dass Wissensvermittlung und Kompetenzerwerb – vor allem in den MINT-Bereichen – nahezu ausschließlich „immersiv“ stattfinden werden“.  Die gesamten Ergebnisse der Studie werden im Dezember veröffentlicht.

Lebenslanges Lernen im Fokus
„Als Veranstalter der LEARNTEC liegt es uns am Herzen, die digitale Bildung in alle Lebensphasen zu integrieren“, sagt KMK-Chefin Britta Wirtz. „Während der Einsatz von digitalen Medien in deutschen Unternehmen im europäischen Vergleich überdurchschnittlich ist, hinken wir im Bereich der digitalen Bildung in Schulen und Hochschulen oft anderen Ländern hinterher.“ Um diesen Rückstand zu beheben, hat die LEARNTEC sich dem Einsatz von digitalen Medien in der Schullehre bereits 2014 angenommen und den Themenbereich school@LEARNTEC initiiert. Zudem fand im vergangenen Jahr die Premiere von university@LEARNTEC statt. Beide Themenbereiche werden auch in diesem Jahr wieder die Zukunft der digitalen Bildung in Schulen und Hochschulen aufzeigen. Bei  school@LEARNTEC erwarten die Besucher einige Neuerungen: In einer digitalen Lernlandschaft, die unter anderem mit der Hochschule der Medien Stuttgart konzipiert wurde, zeigen Experten, welche didaktischen Konzepte sich anbieten, um die 21st Century Skills zu erwerben und wie digitale Medien (-konzepte) dabei helfen können. 

Hochkarätig besetzter Kongress mit international gefragten Referenten
Der Kongress der 25. LEARNTEC widmet sich dem Motto „Zukunft Lernen: Lernwelten neu denken“. Er behandelt das Spannungsfeld zwischen modernen technischen Möglichkeiten und dem Menschen im Mittelpunkt der digitalen Lernszenarien. Experten zeigen an den drei Kongresstagen Zukunftstechnologien auf. Die Teilnehmer erfahren hier beispielsweise, wie mit Virtual Reality Erlebnisräume erschaffen und interaktive Videos gestaltet werden und was sich hinter Social Augmented Learning verbirgt. Da zum Entstehen neuer Lernwelten mehr als nur Technologie benötigt wird, beschäftigt sich der Kongress der kommenden LEARNTEC auch besonders mit der Fragestellung, wie das Arbeiten und Lernen zukünftig in Organisationen erfolgt. Dieser Bereich wird in Sektionen wie Future and modern Workplace Learning, New Work – Stakeholder, Change, Kreativität, Community Management und Individualisierung des Lernens behandelt. Vom Einsteiger bis zum E-Learning-Experten – das Kongressprogramm bietet gebündeltes praxisnahes Wissen für alle Zielgruppen.

Insgesamt werden auf der LEARNTEC 2017 mehr als 120 Referenten in Vorträgen und Workshops ihr Wissen mit dem Fachpublikum teilen und zeigen, wie sich der Wandel hin zu einer digitalen Lernkultur gestaltet und wie die Lernwelt jetzt und in Zukunft aussieht. Ein besonderes Highlight des Kongresses bildet die Keynote des weltweit anerkannten Futuristen,Analysten und Speakers Elliott Masie am ersten Messetag, der dem Publikum seine Vorstellung von „Learning Trends, Shifts and Disrupters“ präsentieren wird. Auch die Diskussionsrunde zum Thema „Zukunft der Bildung – Deutschland als digitales Entwicklungsland“, an der unter anderem Markus Beckedahl, Chefredakteur von Netzpolitik.org teilnehmen wird, gehört zu den Höhepunkten des Kongresses. Das umfangreiche Kongressprogramm sowie Tickets sind unter www.learntec.de verfügbar.

Quelle: PM der Messe

Symposium zur Digitalisierung der Sozialwirtschaft – FINSOZ lädt zu offenem Austausch ein

FinsozLogo-mit-Text-kleinDas im Frühjahr 2016 veröffentlichte Positionspapier des Verbandes zur Digitalisierung der Sozialwirtschaft (Download unter www.finsoz.de) hat große Ressonanz in der Branche ausgelöst. Darin appelliert der Fachverband an die Verantwortlichen der Sozialwirtschaft, Sozialverwaltung und Sozialpolitik, die Digitalisierung als ist ein strategisches Thema zu begreifen und konkrete Handlungsschritte einzuleiten.

Am 25. November 2016 lädt der Verband zu einem Symposium nach Berlin ein, das Strategien im Umgang mit dem digitalen Wandel diskutiert und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bietet.

Weitere Informationen auf www.finsoz.de

Quelle: PM  FINSOZ

 

LEARNTEC – Lernen mit IT – Messenachlese

LEARNTEC weiter auf Wachstumskurs – Internationale Fachmesse und Kongress treffen Puls der Zeit

Die Digitalisierung ist mitten in unserer Gesellschaft angekommen. Sie hat in alle Lebensbereiche Einzug gehalten und treibt Unternehmen und Institutionen an, sich mit dem Einsatz digitaler Bildungsszenarien zu beschäftigen. Dies zeigte sich auch auf der 24. LEARNTEC, die vom 26. bis 28. Januar in der Messe Karlsruhe stattfand.

Drei Tage lang drehte sich hier alles rund um die Digitalisierung der beruflichen Bildung sowie der Schul- und Hochschullehre. Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, zieht eine positive Bilanz: „Die LEARNTEC ist zur wichtigsten internationalen Plattform für digitales Lernen geworden und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Die wachsende Bedeutung der digitalen Bildung spiegelt sich in den Besucherzahlen wider. Im Vergleich zum Vorjahr ist sowohl die Anzahl der Messebesucher als auch die der Teilnehmer am Kongress noch einmal gestiegen.“

An den drei Veranstaltungstagen kamen 7.250 internationale Fachbesucher und Kongressteilnehmer, und damit mehr als je zuvor, in die Messe Karlsruhe (2015: 6.900 Besucher). 34 Prozent besuchten die LEARNTEC bereits in den letzten Jahren, was die Relevanz von digitalen Medien in der Bildung unterstreicht. Rund 90 Prozent (2015: 86 Prozent) sind mit ihrem Messebesuch sowie dem Angebot rundum zufrieden und wollen die LEARNTEC auch im nächsten Jahr besuchen. Mehr als die Hälfte informierte sich nicht nur bei den Ausstellern, sondern auch in den verschiedenen Foren der Fachmesse. Hier wurden die Trends im digitalen Lernen sowie erfolgreich umgesetzte Konzepte und Projekte aus der Praxis vorgestellt.

Hochkarätiger Kongress mit starkem Zuspruch

Beim Kongress war im Vergleich zum Vorjahr nochmals ein deutlicher Zuwachs an Teilnehmern zu verzeichnen. Der Anteil der internationalen Kongressteilnehmer stieg im Vergleich zum Vorjahr auf 15 Prozent (2015: 10 Prozent). Besonderen Anklang fanden die Keynotes von Jürgen Kaube, Mitherausgeber und Leiter Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zum Thema „Lesen.Schreiben.Rechnen. Was ist das?“ und Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture, der zum Thema „Kollege Roboter – Deutschland braucht eine Digitale Lernfabrik“ referierte. Aber auch Keynotes, wie die von Prof. Dr. Dr. h.c. Onur Güntürkün mit dem Titel „Wie lernt unser Gehirn? Wann arbeitet es mit uns – wann „gegen“ uns?“ gehörten zu den Highlights des Kongresses. „Der starke Zuspruch zeigt uns, dass das Thema immer mehr an Relevanz gewinnt“, so Sünne Eichler und Prof. Dr. Peter A. Henning, Mitglieder des Kongresskomitees der LEARNTEC. „Wir freuen uns, dass mehr als die Hälfte der Teilnehmer den Kongress zum ersten Mal besucht hat. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Programm des Kongresses den Puls der Zeit trifft.“ Dass E-Learning auch in großen mittelständischen Unternehmen angekommen ist, zeigt der Anstieg der Kongressteilnehmer aus Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern auf 50 Prozent (2015: 45 Prozent).

Erfolgreiche Premiere von university@LEARNTEC

university@LEARNTEC, ein spezielles Angebot zur Digitalisierung der Hochschullehre, wurde in diesem Jahr erstmals initiiert und stieß direkt auf großen Zuspruch. Jeder Zehnte interessierte sich für den Themenbereich. Besonderen Anklang fand die Keynote von Dr. Simone Schwanitz, Ministerialdirektorin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, zum Thema „Hochschulen und digitaler Wandel“. Damit ist die LEARNTEC der Lückenschluss innerhalb der wesentlichen Bereiche der Bildungsbiografie gelungen. Der seit 2014 erfolgreich angebotene Themenbereich school@LEARNTEC kam bei Besuchern und Ausstellern sehr gut an. Unter den mittlerweile rund 50 Unternehmen im Themenbereich bilanzierte Edyou, ein Anbieter eines sicheren sozialen Netzwerks für Schulen und digitalen Tafeln: „Wir sind das zweite Mal dabei und sehr zufrieden. Die Kombination von Vortragsprogramm und den Ausstellern, die direkt die passende Lösung bieten, lockt die Interessenten aus dem Schulbereich, also genau unsere Zielgruppe“, resümiert Michael Sambill, Key Account Manager bei Edyou. Für die hohe Relevanz dieses Themas steht auch der Medienkompetenztag, der in diesem Jahr rund 200 Teilnehmer verzeichnen konnte und sich mit digitalen Lernmedien beschäftigte.

Ausblick

In diesen Tagen war die TechnologieRegion Karlsruhe wieder Schauplatz für Digitalisierung zentraler Lebensbereiche“, so Britta Wirtz. „Wissenschaft, Bildung und IT sind in Karlsruhe eng verknüpft. Die LEARNTEC trägt einen großen Teil dazu bei, und ich freue mich, dass diese international renommierte Fachmesse in Karlsruhe beheimatet ist.“ Die 25. LEARNTEC findet vom 24. bis 26. Januar 2017 in der Messe Karlsruhe statt.

Quelle: PM der Learntec

Weitere Informationen

Learntec: An den Schulen gibt es viel zu wenige Computer, Tablets & Co.

An den Schulen gibt es nach Ansicht der Lehrer zu wenig PCs, Notebooks und Tablet Computer. Nur rund jeder vierte Lehrer (28 Prozent) sagt, die Verfügbarkeit dieser Geräte in Relation zur Schülerzahl sei „sehr gut“ oder „gut“. Jeder Dritte (37 Prozent) bewertet die Ausstattung dagegen nur als „befriedigend“ oder „ausreichend“, fast ebenso viele (34 Prozent) geben die Note „mangelhaft“ oder „ungenügend“.

Die Digitalisierung der Schulen ist ein zentrales Thema der LEARNTEC

An den Schulen gibt es nach Ansicht der Lehrer zu wenig PCs, Notebooks und Tablet Computer. Nur rund jeder vierte Lehrer (28 Prozent) sagt, die Verfügbarkeit dieser Geräte in Relation zur Schülerzahl sei „sehr gut“ oder „gut“. Jeder Dritte (37 Prozent) bewertet die Ausstattung dagegen nur als „befriedigend“ oder „ausreichend“, fast ebenso viele (34 Prozent) geben die Note „mangelhaft“ oder „ungenügend“. Unter dem Strich erhalten die Schulen in Deutschland damit für ihre IT-Ausstattung gerade einmal einen Notendurchschnitt von 3,6 und damit die Schulnote „ausreichend“. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 505 Lehrern der Sekundarstufe I im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, des Lehrerverbands Bildung und Erziehung (VBE) und der von der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) veranstalteten LEARNTEC – Internationale Fachmesse und Kongress für das Lernen mit IT. „Medienkompetenz und Informatik müssen in der Schule verpflichtend unterrichtet werden, damit wir unsere Kinder mit den Kulturtechnologien vertraut machen, die unser Leben heute prägen. Unsere Kinder sollten Englisch als Lingua Franca der digitalen Welt ab der 1. Klasse lernen – und danach lieber eine Programmiersprache als Latein“, sagt Bitkom-Vizepräsident Ulrich Dietz. „Jeder Lehrer und jeder Schüler weiß, dass die Note ausreichend eben nicht ausreicht, sondern ein deutliches Zeichen ist, dass man sich mehr anstrengen muss. Die Länder und die Schulträger stehen dringend in der Verantwortung, sich mehr anzustrengen und alle Schulen mit zeitgemäßer IT-Ausstattung zu versorgen sowie eine qualifizierte Fortbildung anzubieten“, so VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann.

Die Digitalisierung der Schulen ist ein zentrales Thema der LEARNTEC. Hier können sich Schulleiter, Schulträger und interessierte Lehrer zur Schule der Zukunft und den Möglichkeiten digitaler Bildungsszenarien informieren. „Die Besucher erhalten wertvolle Tipps, die für zahlreiche der in der Studie benannten Mängel Abhilfe geschaffen werden kann. Gleichzeitig können sie sich mit Kollegen über aktuelle Entwicklungen austauschen“, sagt KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz.

Mit der Ausstattung an digitalen Endgeräten besonders unzufrieden sind der Umfrage zufolge jüngere Lehrer bis 32 Jahren: Sie benoten die Verfügbarkeit der Geräte in Relation zur Schülerzahl nur mit der Durchschnittsnote 3,9, 44 Prozent geben die Zensuren „mangelhaft“ oder „ungenügend“. Mit Blick auf die unterschiedlichen Schultypen schneiden die Realschulen noch am besten ab, sie bekommen von den Lehrern eine 3,3. An Hauptschulen steht die Durchschnittsnote 3,6 im Notenbuch, an Gymnasien eine 3,7. Integrierte Gesamtschulen schneiden mit 3,8 am schlechtesten ab. „In den vergangenen Jahren wurde viel zu wenig in Hardware, Software und nicht zuletzt in die Köpfe an Schulen investiert, da darf man sich über ein schlechtes Zeugnis nicht wundern. Mit dem Faustkeil lässt sich der digitale Bildungs- und Erziehungsauftrag nicht ausfüllen“, sagt VBE-Bundesvorsitzender Beckmann. „Geräte alleine reichen nicht aus, aber ohne Geräte sind alle anderen Bemühungen zum Scheitern verurteilt, diesen Gordischen Knoten müssen wir zerschlagen. Wir sprechen hier heute nicht mehr von einem PC für 1.000 Euro, sondern von Tablets für 100 Euro“, so Bitkom-Vizepräsident Dietz.

Aber nicht nur an der Ausstattung mangelt es, auch die Qualifizierungsangebote für Lehrkräfte bleiben weit hinter dem zurück, was Lehrer sich für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht wünschen würden. Vier von fünf Lehrern (82 Prozent) stimmen der Aussage zu, die Weiterbildungsangebote für Lehrkräfte müssen ausgebaut werden. Und fast drei Viertel (73 Prozent) sehen Defizite bereits bei der Ausbildung von Lehrkräften und fordern, dass das Lehramtsstudium besser auf den Einsatz digitaler Medien im Unterricht vorbereiten müsse.

Die Ergebnisse der gesamten Studie werden im Rahmen einer telefonischen Pressekonferenz am 13. Januar im Vorfeld der diesjährigen LEARNTEC (26.-28. Januar 2016) vorgestellt.

Hinweis zur Methodik: Bitkom Research hat in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bitkom, des VBE und der LEARNTEC bundesweit 505 Lehrer der Sekundarstufe I in Hauptschulen, Schulen mit mehreren Bildungsgängen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien befragt. Die Befragung ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Wenn Sie an die technischen Voraussetzungen an Ihrer Schule denken, wie bewerten Sie die folgenden Kriterien auf einer Schulnotenskala von 1 sehr gut bis 6 ungenügend? Anzahl der Endgeräte in Relation zur Schülerzahl“

Quelle: PM der Learntec (www.learntec.de)

Bilanz zur ConSozial 2015 in Nürnberg

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SELBSTBESTIMMT LEBEN – INKLUSION GESTALTEN – SOZIALES PFLEGEN‘ – so lautete das Motto der 17. ConSozial in der NürnbergMesse. Vom 21. bis 22. Oktober 2015 präsentierten sich 238 Aussteller auf einer Fläche von knapp 4.700 Quadratmetern. Wie im letzten Jahr kamen über 5000 Besucher zur Messe und den Fachvorträgen. „Die ConSozial ist der Impulsgeber für Führungs- und Fachkräfte in der Sozialwirtschaft. Sie hat sich mit ihrer hohen Qualität und ihrem vielfältigen Angebot auch in diesem Jahr als Leitveranstaltung der Branche im deutschsprachigen Raum bewiesen“, zog Sozialministerin Emilia Müller Bilanz.

Wie Inklusion ganz praktisch aussehen kann, präsentierte der Verein ‚Ich will da rauf!‘ e.V. mit seinem Kletterturm am Messestand des Sozialministeriums. Hier konnten Menschen mit und ohne Behinderung zeigen, wie man mit Beharrlichkeit auch an ein hoch gestecktes Ziel kommt. Das war Anlass für die Ministerin, einmal mehr auf die Bedeutung des Programms ‚Bayern barrierefrei‘ hinzuweisen: „Die Staatsregierung stellt für dieses und das nächste Jahr rund 200 Millionen Euro bereit. Damit sollen Barrieren beseitigt werden, die behinderten Menschen ein selbstbestimmtes Leben erschweren. Eines unserer wichtigsten Ziele: der barrierefreie Umbau öffentlich zugänglicher staatlicher Gebäude.“

Ein selbstbestimmtes Leben für Menschen mit Behinderung setzt aber nicht nur die Beseitigung von Hindernissen, sondern auch ein modernes Teilhaberecht voraus. Von der ConSozial ging deshalb auch ein deutlicher Appell nach Berlin, im Zusammenhang mit einem neuen Bundesteilhabegesetz die Entlastung der Kommunen zu verbinden: “Angesichts der rapide steigenden Kosten bei der Eingliederungshilfe muss sich der Bund dauerhaft beteiligen“, forderte Müller.

Die ConSozial wird bereits seit 1999 jedes Jahr vom Sozialministerium mit Unterstützung der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege veranstaltet. Weitere Informationen und Bildmaterial zur diesjährigen ConSozial können Sie unter http://www.consozial.de abrufen.

ConSozial 2015 mit brisanten Themen

  • Inklusion, Flüchtlinge, Pflege:  gesellschaftliche Top-Themen im FokusLogo_ConSozial_klein
  • Deutschlands größte Kongressmesse für die Sozialbranche startet am Mittwoch in Nürnberg
  • Parallel dazu am Donnerstag: der KITA-Kongress

Am Mittwoch startet die ConSozial, Deutschlands führende KongressMesse für die Sozialbranche in Nürnberg. Die zweitägige Veranstaltung wendet sich an alle Fach- und Führungskräfte in der Sozialwirtschaft. Mit ihrer Vielzahl an Vorträgen, Workshop und Podiumsdiskussionen sowie der großen Ausstellung in zwei Hallen ist sie die effektive Austausch-, Diskussions- und Informationsplattform für alle verantwortlich Beschäftigten in der sozialen Arbeit.

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge: oft haben sie ihre Eltern verloren. Sei es im Heimatland oder auf der Flucht. Die Geschichten, die geflüchtete Kinder und Jugendliche erzählen, bedrücken. „Viele sind traumatisiert, sie müssen zur Ruhe kommen“, sagt Sigrun Maxzin-Weigel, Vorsitzende des Evangelischen Erziehungsverbandes in Bayern und Leiterin des Evangelischen Kinder- und Jugendhilfezentrums Augsburg. Sie ist eine der Referentinnen auf der ConSozial, die sich mit dem Thema Flüchtlinge beschäftigen, welches dieses Jahr in der KongressMesse aufgegriffen wird.

Fachleute unter sich

„Auf der ConSozial werden die Nummer-eins-Themen der Gesellschaft diskutiert“, sagt Veranstaltungsleiter Christian Arnold. „Je brisanter die Themen, desto wichtiger der Austausch untereinander. Auch wenn es sich durchweg um Fachleute handelt: die Herausforderungen in der Flüchtlingsfrage oder der Pflege sind so groß, dass sie nur gemeinsam und im gegenseitigen Diskurs gemeistert werden können.“ 

Maximale Fallhöhe: Krisen-Kommunikation im Sozialen

Wer viel arbeitet, macht Fehler. Wo die Fälle brisant und gesellschaftlich relevant sind, ist die Angst davor entsprechend hoch. Flüchtlinge, Altersarmut, Menschen mit Behinderungen: Wenn eine gemeinnützige Organisation in die Krise stürzt, ist schnell die Öffentlichkeit dabei. Es wird emotional. Spätestens dann ist überlegtes, professionelles Vorgehen gefragt. Auch darum geht es bei der ConSozial, so etwa beim Vortrag: „Maximale Fallhöhe – Krisenmanagement und -kommunikation in der digitalen Mediengesellschaft“ von Adrian Teetz. Der Journalist lehrt an verschiedenen Hochschulen und ist Leiter des Fachbereichs Kommunikation am Zentrum der Bundeswehr, Strausberg.

Zwei Beispiele aus einer Fülle von Vorträgen („Brennen statt Ausbrennen: Gesundheitsförderung in der Pflege“), Best-Practice-Beispielen („Gelebte Willkommenskultur – Migranten für´s Ehrenamt gewinnen“) und dem Management Symposium zu verlässlichen Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit. Dazu in „ConSozial Extra“ Comedy („Volle Pflegekraft voraus“) oder der Auftritt der Coverband Blind Foundation mit ihrem Hit „Inklusion“.

Stellenangebote und Karrieretipps

Angesichts der großen gesellschaftlichen Herausforderungen brauchen soziale Organisationen mehr denn je Menschen mit Kompetenz und Engagement. Die Job-Infobörse auf der ConSozial schafft daher Kontakte zwischen Fach- und Führungskräften und sozialen Trägern, gemeinnützigen Organisationen, Unternehmen und Dienstleistern. Dazu gibt es Impulsvorträge mit Profi-Tipps zum Berufseinstieg, Bewerbungsunterlagen-Check für Berufseinsteiger, Karriere-Coaching für Führungs- und Fachkräfte und natürlich die aktuellen Stellenangebote aus der Sozialwirtschaft.

Inklusion fängt in der Kita an

Am Donnerstag findet der KITA-Kongress der ConSozial statt. Der KITA-Kongress ist maßgeschneidert von Praktikern für Praktiker in den Einrichtungen und ist daher das Forum für alle in Kitas tätigen Fachkräfte. Dieses Mal dreht sich alles um die Themen Inklusion, vorurteilsbewusste Erziehung, Partizipation, Gesundheit und Migration. In seinem Eröffnungsvortrag geht Sozialaktivist Raul Krauthausen der Frage nach, „wie kann man Menschen dazu bringen, über Behinderung nachzudenken und sich dem Thema Inklusion zu öffnen, ohne Behinderung zu stigmatisieren?“ Er ist dabei überzeugt: „Ein Weg beginnt bei den Jüngsten der Gesellschaft: den Kindern.“

Die ConSozial 2015 findet am 21. und 22. Oktober 2015 statt

Öffnungszeiten: 9.30 bis 17.30 Uhr (Mittwoch)

9.30 bis 16.30 Uhr (Donnerstag)

Der KITA-Kongress ist am Donnerstag, 22. Oktober 2015.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.consozial.de

Über die ConSozial

Die ConSozial ist seit 1999 die Leitveranstaltung für Fach- und Führungskräfte des Sozialmarkts in Deutschland. Erwartet werden jedes Jahr über 5.000 Besucher, die in zwei Tagen kompakte und hoch fachliche Informationen im Kongress und auf der Messe mit mehr als 4.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche erhalten. Die Erfolgsgeschichte der ConSozial beruht auf einer vertrauensvollen und gewinnbringenden Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Sozialministerium, den Rummelsberger Diensten für Menschen, Trägern der freien und öffentlichen Wohlfahrtspflege sowie der NürnbergMesse.

 

Technische Anforderungsprofile zur Unterstützung der Einführung des Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation veröffentlicht

FinsozLogo-mit-Text-kleinDie Initiative des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung zur Neuausrichtung der Pflegedokumentation in der ambulanten und stationären Langzeitpflege durch die Einführung des neuen Strukturmodells ist eine der bisher größten bundespolitischen Aktionen zur Entbürokratisierung der Pflege.

Wichtige strategische Partner laut dem Bericht zur Entwicklung einer Implementierungsstrategie für das Strukturmodell sind auch die Anbieter von Dokumentationssystemen. Das für die Umsetzung der Strategie vom Pflegebevollmächtigten beauftragte Projektbüro Ein-STEP hat deshalb in Zusammenarbeit mit den Verbänden FINSOZ (Fachverband für IT in der Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung), DVMD (Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin) und bvitg (Bundesverband Gesundheits-IT) im März 2015 eine zentrale Informationsveranstaltung für diese Branche durchgeführt, in deren Folge es zu der Gründung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zwischen den Verbänden FINSOZ, DVMD, Vertretern der Anbieter von Dokumentationssystemen, dem Projektbüro Ein-STEP sowie Anwendern des Strukturmodells als Vertreter der BAGFW und des bpa kam. Diese Arbeitsgruppe wurde von FINSOZ und DVMD moderiert.

Auf Basis der Handlungsanleitung zum Strukturmodell hat die Arbeitsgruppe in insgesamt vier Sitzungen von Mai bis Juli ein technisches Anforderungsprofil zum Strukturmodell erarbeitet. Dieses definiert die Mindestanforderungen an die Systeme der jeweiligen Software- und Papierdokumentationsanbieter zur Abbildung des Strukturmodells mit seinen vier Elementen, dem Konzept der Strukturierten Informationssammlung (SIS), der Struktur der Maßnahmenplanung, dem Verfahren der Evaluation sowie der Funktion und Anwendung des Berichteblatts. Die Ergebnisse zum technischen Anforderungsprofil sind ab sofort auf der Website des Projektbüros Ein-STEP veröffentlicht: www.ein-step.de/hersteller.

Mit diesem Vorhaben ist es erstmals gelungen, bei einem bundesweit geltenden, neuen Dokumentationsmodell neben Wissenschaft und Praxis auch die Anbieter von Dokumentationssystemen umfassend mit einzubeziehen und ein technisches Anforderungsprofil zu schaffen, das eine einheitliche Umsetzung in der Praxis erheblich unterstützen wird. FINSOZ e.V. verbindet damit die Hoffnung, dass solche Vorgehensweisen, die der hohen IT-Durchdringung vieler Geschäftsprozesse Rechnung tragen, künftig auch in anderen Feldern der Sozialwirtschaft Anwendung finden.

Für die Anbieter von Dokumentationssystemen werden von FINSOZ und DVMD zweitägige Schulungen angeboten, in denen die erarbeiteten Ergebnisse vorgestellt werden.

Anmeldung unter www.finsoz.de/akademie.

ENI 2015 – IT im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich: Qualität und Effizienz durch IT?

ENI 2015

IT im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich: Qualität und Effizienz durch IT?

28. – 29.9.2015: UMIT, Hall in Tirol, Österreich


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Moderne Gesundheitsversorgung ist ohne den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie kaum mehr denkbar. Die IT nimmt jetzt zunehmend eine strategische Rolle ein und unterstützt die Prozessoptimierung, die Behandlungsplanung, die Arzneimitteltherapie, die Evaluation von Behandlungsergebnissen, die Qualitätssicherung, die Personalbedarfsermittlung und die Personalkostenberechnung. Des weiteren ermöglicht IT das Telemonitoring von Patient/-innen und insbesondere auch die Kommunikation und Kooperation im multidisziplinären Behandlungsteam und über Einrichtungsgrenzen hinaus. Der Fachkongress „ENI: IT im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich“ lädt Sie herzlich ein, Einsatzmöglichkeiten, Qualitätsanforderungen, Nutzen und Risiken von Informationstechnologie im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich gemeinsam mit Praktiker/-innen  und Wissenschaftler/-innen zu diskutieren.