Archiv für die Kategorie „Netzwelt“

Ehrenamtliche trainieren für IT-Sicherheit: Digitale Nachbarschaft stellt neues eLearning-Angebot vor

DsiN schult ehrenamtlich aktive Bürger in IT-Sicherheit

In Anwesenheit des Bundesministers des Innern hat die Digitale Nachbarschaft (DiNa) auf dem DsiN-Jahreskongress in Berlin neue Schulungsangebote für IT-Sicherheit vorgestellt. Die kostenfreien e-Learningkurse richten sich an ehrenamtlich aktive Bürger, die ihr Wissen in der Freizeit weitervermitteln möchten.

„Mit der Digitalen Nachbarschaft wollen wir Ehrenamtliche, Vereinsmitglieder, Bürgerinnen und Bürger im sicheren Umgang mit dem Internet sensibilisieren, trainieren und sie befähigen, ihr Wissen an andere weiterzugeben“, erklärt Dr. Wieland Holfelder, DsiN-Vorstandsmitglied und Leiter des Münchener Entwicklungszentrums von Google.

In der ersten Stufe stehen fünf neue Kurse bereit, die zum sicheren Umgang mit Sozialen Medien befähigen, über rechtliche Fragen Auskunft geben sowie Basiswissen zu IT-Sicherheit vermitteln. Bis Anfang 2017 werden weitere Themen angeboten, die in der Freizeit und auch für das Vereinsleben wichtig sind. Das neue Angebot reagiert auf den steigenden Bedarf nach zeitlicher Flexibilität bei Ehrenamtlichen, die Weiterbildungen oftmals nur in engen Zeitfenstern in Anspruch nehmen können.

„Mit unserer Unterstützung wollen wir dazu beitragen, dass Selbstlerner die neuen eLearning-Kurse der Digitalen Nachbarschaft jederzeit durchführen können. So wird Bildung zeit- und ortsunabhängig für jeden möglich“, ergänzt Martina Schwebe-Eckstein, Mitglied im Projektbeirat der Digitalen Nachbarschaft und Vertreterin der Deutschen Telekom AG.

Seit Anfang 2015 bietet die Digitale Nachbarschaft mit Förderung des Bundesministeriums des Innern und der Unterstützung der DsiN-Mitglieder Deutsche Telekom und Google ehrenamtlich aktiven Bürgern kostenfreie Ausbildungen zu Internettrainern („Scouts“) an. Besonders interessant für NGOs, Vereine und Verbände: Alle Lehr- und Lernmaterialien der DiNa können kostenfrei auch für die Schulungen von Mitarbeitern und Mitglieder genutzt werden.

Über Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN)

DsiN wurde im Rahmen des 1. Nationalen IT-Gipfels ins Leben gerufen mit dem Ziel, als Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheitsbewusstsein im Netz zu leisten. In Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedern und Partnern entwickelt der Verein Strategien und Maßnahmen zum sicheren Umgang in der digitalen Welt. In der Digitalen Agenda der Bundesregierung wurde beschlossen, die Unterstützung und Zusammenarbeit mit DsiN zu verstärken. 2007 übernahm das Bundesministerium des Innern die Schirmherrschaft für DsiN. www.sicher-im-netz.de

Quelle: PM DsiN   

Datenbank: Apps für Kinder

Die Anzahl an Apps, die Kinder zur Zielgruppe haben, ist mit ca. 200.000 Anwendungen schwer zu überblicken. Um aus dieser Masse an Apps die „richtigen“, „kindgerechten“ Applikationen auswählen zu helfen, baut das Deutsche Jugendinstitut (DJI) aktuell eine App-Datenbank auf. Die Datenbank stellt ein Informationspool für Fachkräfte der Pädagogik sowie für Eltern dar und gibt einen Ein- und Überblick zur Struktur des Appangebots für Kinder. Neben „pädagogisch wertvollen“ Angeboten finden sich auch solche Apps, die unter Kindern beliebt sind. Ergänzend zum Aufbau und zur Pflege der Datenbank will das Projekt zudem Trendanalysen auf dem App-Markt herausarbeiten. Das Projekt wird vom BMFSFJ gefördert.

Link zur Datenbank

Quelle

 

FinanceMission Heroes – Lernspiel zum Umgang mit Geld

Dass Schulden für Jugendliche über Onlineshops, In-Game-Käufe oder Smartphonetarife nur ein paar Kicks entfernt sind, hat der Schweizer Verein FinanceMission zum Anlass genommen, ein Lernspiel zum Umgang mit Geld zu entwickeln. In dem Smartphonespiel „FinanceMission Heroes“ schlüpft man in die Rolle eines Superhelden, der eine Invasion von Robotern bekämpfen soll. Damit dies gelingt, muss die eigene Ausrüstung finanziert und Zeit- und Kostenpläne aufgestellt werden. „Erfolg oder Misserfolg im Spiel hängen davon ab, wie clever die Spielenden ihre Ressourcen planen und Finanzentscheidungen treffen“, wirbt der Verein.

Das Spiel kann über den AppStore oder GooglePlay gratis heruntergeladen werden.

Weitere Informationen: FinanceMission; FinanceMission Heroes & Orange Handelsblatt

„Irgendwas mit Menschen“ veröffentlicht Interview zum geplanten socialnet Lexikon

irgendwas-mit-menschen

Auf Irgendwas mit Menschen – IWMM, einem Podcast-Kanal zum Thema Soziale Arbeit und Medien, wird Christian Koch, Geschäftsführer von socialnet, über das geplante socialnet Lexikon interviewt. Passend wurde das Interview auf der socialnet Arbeitstagung am letzten Samstag in Fulda geführt, bei der die Vorarbeiten für das Lexikon im Mittelpunkt standen.

 

Das Interview führte Benedikt Geyer. Es geht in dem sehr kurzweiligen Gespräch u.a. über die Zielgruppe, die Finanzierung und die technische Realisation, aber auch über die Möglichkeit AutorIn zu werden. Aber auch wer sich grundsätzlich über socialnet informieren will, ist hier an der richtigen Stelle.
Hören Sie doch einfach mal rein. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!

http://irgendwas-mit-menschen.com/iwmm-podcast-001-online-lexikon-soziale-arbeit/

Mehrdeutigkeit von Emojis

Dass textbasierte Kommunikation aufgrund fehlender weiterer Hinweisreize wie der Mimik oder Gestik zu Fehlinterpretationen führen kann, ist bekannt. Dass auch der Einsatz von Emojis zu unterschiedlichen Interpretationen führen kann, hat nun eine Studie von Miller et al. (2016) herausgearbeitet. Gründe hierfür sind einerseits in der naturgemäßen Offenheit der Emojis gegenüber Interpretationen zu suchen. Andererseits tragen auch unterschiedliche Betriebsplattformen von Smartphones, die die Emojis in unterschiedlicher Art und Weise rendern, zur Problematik bei. So wird beispielsweise ein Emoji auf dem Apple-Sendergerät in anderer Art und Weise als auf dem Android-Empfängergerät und vice versa dargestellt. Die Studie legt, um technisch induzierte kommunikative Missverständnisse zu minimieren, u.a. eine plattformübergreifende einheitliche Darstellungsweise für Emojis nahe.

Weitere Informationen (http://www-users.cs.umn.edu/~bhecht/publications/ICWSM2016_emoji.pdf)

 

FINSOZ-Positionspapier Digitalisierung der Sozialwirtschaft

FinsozLogo-mit-Text-kleinFINSOZ veröffentlicht ein erstes Positionspapier zum Thema Digitalisierung der Sozialwirtschaft. Auf der Eichstätter Sozialinformatik-Fachtagung im März konnten die Vorstände Prof. Helmut Kreidenweis, Prof. Dr. Dietmar Wolff und Silke Degenhardt bereits mit Workshopteilnehmern einen Vorentwurf diskutieren und die Positionen des Verbandes präzisieren. FINSOZ möchte mit dem Papier in erster Linie Vorstände und Geschäftsführer für das Thema sensibilisieren sowie neue Denkprozesse auf politischer Ebene und im Bereich der Aus- und Weiterbildung anregen.

Das Positionspapier steht Ihnen hier zur Verfügung.

EdTech für Geflüchtete

Die Caritas nimmt sich dem Thema Digitalisierung an und will u.a. mittels Bildungstechnologien (sog. Educational Technology, kurz EdTech) soziale Teilhabe ermöglichen. Dieser Ansatz trägt der Erkenntnis Rechnung, dass sich die Vermittlung und Aneignung von Wissen in der digitalisierten Gesellschaft grundlegend verändert hat. Am Beispiel der Arbeit mit Geflüchteten wird dieser Ansatz in einem Blog der Caritas umgesetzt, der auf digitale Unterstützungsangebote hinweist und diese laufend ergänzt. Von der ‚AnkommenApp‘, einer informativen Wegbegleitung für die ersten Wochen in Deutschland, über digitale Sprachlernunterstützungen via Film oder via Spiel bis hin zur Jobbörse sind in dem Blog digitale Hilfestellungen unterschiedlichster thematischer Ausrichtung für Geflüchtete zusammengetragen.

Weitere Informationen

Klage eines Arztes auf Offenlegung von anonym gehaltenen Nutzerdaten in einem Bewertungsportal wurde vom BGH zurückgewiesen

von Thomas Althammer

Sanego, Jameda, DocInsider und andere Bewertungsportale erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Patienten können auf diesen Seiten gute wie schlechte Erfahrungen mit Ärzten und anderen Anbietern im Gesundheitswesen austauschen. Auf der einen Seite stärkt dies den Wettbewerb durch eine höhere Transparenz. Auf der anderen Seite möchte sich so manche Praxis gar nicht bewerten lassen oder fühlt sich aufgrund falscher anonymer Bewertungen an einen virtuellen Pranger gestellt.

So auch in diesem Fall: Ein anonymer Benutzer hatte falsche Behauptungen über den Kläger aufgestellt. Die Klage auf Offenlegung der Nutzerdaten zur Verteidigung von Persönlichkeitsrechten wurde nun jedoch in der letzten Instanz zurückgewiesen. Zur Begründung gab der Bundesgerichtshof an, dass eine Offenlegung von anonym gehaltenen Nutzerdaten gemäß Telemediengesetz nur in wenigen Ausnahmefällen vorgesehen ist.

Anonymität im Netz gesichert
Die aufgestellten Behauptungen gegen den Arzt sind auch nach Meinung des Gerichts nicht richtig: Die Praxis musste sich vorwerfen lassen, dass der Patient angeblich extrem lange gewartet haben soll und Patientenakten in Wäschekörben aufbewahrt wurden. Hier kann Betroffenen ein Unterlassungsanspruch gegenüber dem Bewertungsportal zustehen, dem nach unserer Erfahrung heute schon viele Anbieter von Bewertungsportalen auf Wunsch bei verleumderischen Kommentaren nachkommen.

Insofern ist das Urteil kein Freibrief für jegliche Art von Kommentaren. In einem angemessenen Rahmen ist es aber auch weiterhin möglich, auch kritische Anmerkungen im Rahmen der freien Meinungsäußerung zu veröffentlichten.

Weitere Informationen:

Althammer & Kill GmbH & Co. KG
info@althammer-kill.de

DOBRICK + WAGNER im neuen Design

www_dobrick-wagner_comPünktlich zur ConSozial, die am 6. November beginnt, präsentiert sich DOBRICK + WAGNER mit einem neuen Internetauftritt und einem überarbeiteten Messestand. 

www.dobrick-wagner.com – Übersichtlichkeit steht im Vordergrund

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conhIT Livestream am 9.4.2013

Logo conhITErstmalig können ausgewählte Fachbeiträge vom ersten  conhIT-Tag live über das Internet verfolgt werden. Der Empfang ist über die conhIT Website am 9. April 2013 möglich.

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