Archiv für die Kategorie „Studium/Fortbildung“

Online-Camp zu digitalem Marketing und Kommunikation – speziell für Vereine, Stiftungen und andere Non-Profit-Organisationen

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Das IT-Portal für Non-Profits Stifter-helfen.de veranstaltet erstmalig ein Online-Camp zu digitalem Marketing und Kommunikation – speziell für Vereine, Stiftungen und andere Non-Profit-Organisationen. Das Camp vermittelt in 15 kostenfreien Webinaren kompakt digitale Kompetenzen zu Themen wie Online und Recht, Nutzerführung online, Suchmaschinenoptimierung, Online-Fundraising, Community Management und vieles mehr. Teilnehmen können Non-Profit-Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die einstündigen Webinare finden an acht Tagen im Zeitraum von Dienstag, 18. Oktober, bis Donnerstag, 27. Oktober, zu unterschiedlichen Uhrzeiten statt – vom späten Vormittag bis hin zum Abend. Alle Teilnehmer, die mindestens an zehn der 15 Webinare teilgenommen haben, erhalten nach Abschluss des Online-Camps ein Zertifikat. Eine Übersicht über alle Termine und Themen sowie weitere Infos zu Referenten und Anmeldemöglichkeit finden Sie  unter www.online-camp.org.

Quelle: PM Stifter-helfen.de

Visart GmbH gewinnt eLearning AWARD 2016 (Adaptive Lernsysteme)

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Mit adaptiven Lernsystemen eine verstärkte Akzeptanz für zu schulende Inhalte schaffen

– Verleihung des Preises auf der didacta in Köln

Auf der didacta wurde der Multimedia-Agentur Visart GmbH  der E-Learning-Award 2016 in der Kategorie ‚Adaptive Lernsysteme’ verliehen. Das Projekt ‚Standortbezogene Sicherheits- und Gefahrstofftraining in adaptiven Lernsystemen’ mit dem Projektpartner Lehman&Voss&Co. KG überzeugte die Jury des eLearning Journals.

Adaptive Lernsysteme versprechen eine größere Individualisierung von Trainingsangeboten, die auf die Bedürfnisse der Lerner eingehen und dadurch die Lernmotivation verbessern können. Sie passen sich dem Lerner hinsichtlich seines Lernfortschritts vor dem Bildschirm individuell an.

Mit dem Sicherheits- und Gefahrstofftraining sollen Arbeitsunfälle und berufsbedingte Erkrankungen vermindert werden. Dazu Dr. Thoms, Leiter Sicherheit und Umweltschutz bei der Lehman&Voss&Co. KG: „Die Einführung eines adaptiven Lernsystems und die damit verbundene organisatorische und didaktische Optimierung hat zu einer deutlich verstärkten Akzeptanz zu schulender Inhalte bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Vorgesetzten geführt“.

Weitere Informationen
Visart Gesellschaft für multimediale Kommunikation mbH
Dr. Mane Huchler
Tel.: +49 (0) 7351 828 507
Email: mane.huchler@visart.de, biberach@visart.de
Internet: www.visart.de

Informationen zum E-Learning Award

Zum sechsten Mal wurde der eLearning AWARD des elearning-journals auf der didacta in Köln verliehen. Jedes Jahr prämiert eine Fachjury unter zahlreichen Projekten in 26 Kategorien die innovativen und zukunftsweisenden eLearning-Szenarien aus Deutschland, Schweiz und Österreich mit dem eLearning AWARD.

Informationen über die visart GmbH

Als Multimedia-Agentur konzipiert, vermittelt und realisiert Visart seit 1989 erfolgreich Kommunikation. Heute werden Unternehmen mit Digitalen Lernkonzepten, Social Media Strategien, redaktioneller Betreuung sowie mit Design und Multimediaproduktionen unterstützt. Die personelle Struktur macht es möglich, unterschiedlichste Themenbereiche schnell zu erfassen, kreativ umzusetzen und einen hohen Qualitätsstandard zu gewährleisten. Mit den Büros in Bielefeld, Berlin, Biberach, Manchester und San Francisco verfügt die Agentur über ein Netzwerk an produktiven Köpfen weltweit.

Der Unternehmensbereich ‚Adaptives Lernkonzept’

Mit unterschiedlicher Open-Source-Software liefert visart ein optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasstes adaptives Lernkonzept für einen unbegrenzten Themenkatalog.

Quelle: PM des Unternehmens

Der Studiengang Sozialinformatik (B.Sc.) an der Hochschule Fulda

Logo-Hochschule-FuldaDer interdisziplinäre Fernstudiengang Sozialinformatik startete 2011 an der Hochschule Fulda als innovatives Verbundprojekt des Fachbereichs Elektro- und Informationstechniken und des Fachbereichs Sozialwesen.

Um was geht’s?

In der Sozialen Arbeit werden immer mehr Prozesse, Aufgaben und Funktionen durch Informationstechnologien unterstützt. Finanzmanagement, Controlling, Personalmanagement, Wissensmanagement, Dokumentationsmanagement sind beispielhafte Steuerungsbereiche in Sozialen Organisationen, die ohne Informationstechnologie kaum mehr zu leisten wären. Aber auch die Zielgruppen der Sozialen Arbeit können ungemein von IT-Möglichkeiten profitieren, z. B. durch Online-Beratungsangebote oder Assistenzsysteme. Die Nutzung von PC, EDV und Internet ist im sozialen Sektor inzwischen selbstverständlich und unabkömmlich. Probleme sind hierbei allerdings häufig eine nicht an die Herausforderungen Sozialer Arbeit konkret angepasste Fachsoftware, -systeme und Datenschutzanforderungen bei der digitalen Bearbeitung von Akten u. ä.
Zur konstruktiven und lösungsorientierten Gestaltung dieser Herausforderungen werden dringend Expertinnen und Experten benötigt, die in beiden Fachdisziplinen kompetent sind. Hier setzt die Sozialinformatik an: Der Studiengang Sozialinformatik verkörpert eine Verknüpfung von Kernkompetenzen der Angewandten Informatik und den Ansätzen und Methoden der Sozialwissenschaften. Die während des Studiums erarbeiteten Kompetenzen und das erfahrene Wissen in beiden Arbeitsfelder befähigt die Studierenden, die Problemstellungen einer Organisation zu analysieren und passgenaue Lösungen zu entwickeln.

Logo_Sozialinformatik_Bildmarke_Schriftzug_GroßFür wen ist das was?

Das Studium richtet sich an Menschen,

  • die im sozialen Bereich arbeiten, eine Affinität zu Computern und IT haben und sich darin qualifizieren möchten,
  • die im IT-Bereich arbeiten und das Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit aus einem persönlichen oder wirtschaftlichen Hintergrund interessant finden und sich darin qualifizieren möchten und
  • die in der öffentlichen Verwaltung, im Gesundheitswesen u. ä. arbeiten und den Bereich der Sozialen Arbeit und der Angewandten Informatik aus persönlichen, fachlichen oder wirtschaftlichen Gründen interessant finden und sich darin spezialisieren und weiterbilden möchten.

Zudem bietet der Studiengang die Möglichkeit:

  • einer Höherqualifizierung durch erworbenes Wissen und erweiterte Kompetenzen,
  • einen akademischen Abschluss als „Bachelor of Science“ und
  • des berufsbegleitenden Studiums – neben Familie und Arbeit

Für den Studiengang ist es erforderlich, einen Bezug zum mathematischen Denken zu haben, um die notwendigen Anforderungen der anwendungsorientierten Mathematik (Rechnerlogik, abstraktes Denken) im Studium zu erfüllen. Voraussetzung ist zudem ein vertieftes Interesse an Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit und der wissenschaftlichen und handlungsorientierten Auseinandersetzung mit diesen Disziplinen.

Wie läuft das Studium ab?

Der Onlinestudiengang ist modular aufgebaut und beruht auf dem Konzept des Blended-Learning, einer abwechslungsreichen Mischung aus Selbststudium, Projektphasen, virtuellen Lernkomponenten und Präsenzphasen. Das Studium umfasst insgesamt 35 Module, wobei pro Semester vier bis fünf Module angeboten werden. Jedes Modul besteht aus zwei Präsenzphasen jeweils zu Beginn (Freitag) und zum Ende eines Moduls (Samstag), die eine ca. vierwöchentliche, online begleitete Selbstlernphase umschließen.

Im Studienangebot enthalten ist ein vier Semester übergreifendes Praxisprojekt – das aus der direkten beruflichen Praxis der Studierenden kommen kann. Dieses wird in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit bearbeitet.

Durch die Kombination von Präsenzveranstaltungen, Projektphasen und Selbststudium ist es den Studierenden aus ganz Deutschland möglich, das Studium mit dem persönlichen Berufs- und Privatleben in Einklang zu bringen!

Was kommt danach?

Im Bereich der Sozialen Arbeit gibt es für die Informatik noch viel Potenzial für vielfältige und zukunftsträchtige Möglichkeiten computergestützter Problemlösungen. Zudem wächst der Bedarf an zielgruppenorientierten Anwendungen wie der Online-Beratung oder Assistenzsysteme. Dies bietet bspw. Möglichkeiten in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung, in der Gesundheitsförderung und in der Arbeit mit älter werdenden Menschen. Die berufliche Qualifizierung zur Sozialinformatikerin bzw. zum Sozialinformatiker eignet sich für eine Spezialisierung innerhalb des Berufs oder für eine berufliche Neuorientierung. Im Anschluss kann an das abgeschlossene Bachelor-Studium ein weiterführendes Masterstudium angeschlossen werden.

 

Kontakt

Fachliche Beratung Dr. Solveig Schüßler
Telefon: +49 (0)661/9640-5851Fax: +49 (0)661/9640-559E-Mail: solveig.schuessler@et.hs-fulda.de 
Allgemeine Beratung Karin Heß
Tel.: +49 (0)661/9640-146Fax: +49 (0)661/9640-921karin.hess@verw.hs-fulda.deWebsite
http://www.hs-fulda.de/index.php?id=915
Beratung für internationale Studierende Britta SimonTelefon: +49 (0)661/9640-1719Fax: +49 (0)661/9640-189E-Mail: britta.simon@hs-fulda.de

Website
http://www.hs-fulda.de/index.php?id=10870&L=1

Steckbrief

Name des Studienangebots Sozialinformatik (B.Sc.)
Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik und Sozialwesen
Studienabschluss Bachelor of Science (B.Sc.)
Art des Studiums
Regelstudienzeit 8 Semester
Studienplätze 30
Studienbeginn Wintersemester
Zulassungsvoraussetzungen Hochschulzugangsberechtigung, drei Jahre einschlägige Berufserfahrung (mindestens 50 Prozent Wochenarbeitszeit),. Als einschlägige Berufstätigkeiten werden Tätigkeiten im IT- oder sozialen Bereich sowie der öffentlichen Verwaltung anerkannt.
Unterrichtssprache Deutsch
Sprachvoraussetzung Für internationale Studierende: Deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) spätestens am Tag der Immatrikulation. Zum Zeitpunkt der Bewerbung ist ein niedrigeres Niveau ausreichend. Bewerbungen bis zum 30. April: B 1 oder äquivalent, Bewerbungen ab 1. Mai: DSH 1 bzw. B 2 oder äquivalent.
Bewerbungsfrist 15. Juli
Besonderheiten Berufsbegleitender Teilzeitstudiengang nach dem Konzept des Blended Learning (Kombination aus Präsenzphasen und online-betreutem Fernstudium)

 

ENI 2015 – IT im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich: Qualität und Effizienz durch IT?

ENI 2015

IT im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich: Qualität und Effizienz durch IT?

28. – 29.9.2015: UMIT, Hall in Tirol, Österreich


Download Call for Abstracts

Moderne Gesundheitsversorgung ist ohne den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie kaum mehr denkbar. Die IT nimmt jetzt zunehmend eine strategische Rolle ein und unterstützt die Prozessoptimierung, die Behandlungsplanung, die Arzneimitteltherapie, die Evaluation von Behandlungsergebnissen, die Qualitätssicherung, die Personalbedarfsermittlung und die Personalkostenberechnung. Des weiteren ermöglicht IT das Telemonitoring von Patient/-innen und insbesondere auch die Kommunikation und Kooperation im multidisziplinären Behandlungsteam und über Einrichtungsgrenzen hinaus. Der Fachkongress „ENI: IT im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich“ lädt Sie herzlich ein, Einsatzmöglichkeiten, Qualitätsanforderungen, Nutzen und Risiken von Informationstechnologie im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich gemeinsam mit Praktiker/-innen  und Wissenschaftler/-innen zu diskutieren. 

FINSOZ e.V. – Kurzportrait eines Fachverbandes für IT im sozialen Sektor

Finsoz LogoDer gemeinnützige Fachverband für Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung FINSOZ e.V. wurde 2010 mit dem Ziel gegründet, den Nutzwert der IT in der Sozialwirtschaft zu steigern. Die etwa 150 Mitglieder repräsentieren alle Bereiche der Branche: Verbände und Einrichtungsträger der Sozialwirtschaft, Anbieter von IT-Lösungen sowie Hochschulen, Forschungsinstitute und Beratungsunternehmen. Mit diesem Mitglieder-Mix ist der Verband einzigartig in der sozialen Landschaft Deutschlands und steht für einen mehrdimensionalen Blick auf die Informationstechnologie und deren Nutzen.

Die FINSOZ-Akademie bietet regelmäßig Seminare und Foren zu strategischen und operativen IT-Themen in der Sozialbranche an. In Arbeitsgruppen analysieren IT-Verantwortliche der Sozialträger, Vertreter der Lösungsanbieter und Wissenschaftler gemeinsam Entwicklungen und erstellen Orientierungshilfen und Praxis-Leitfäden. Hinzu kommen Forschungsprojekte wie zur Usability fachspezifischer Software oder eine Studie zum Gehaltsniveau IT-Verantwortlicher in sozialen Organisationen. Weiterhin erarbeitet der Verband Positionspapiere mit Argumenten und Forderungen an Politik und Kostenträger.

Zu den aktuellen Aktivitäten von FINSOZ gehören:

  • Publikation der ersten IT-Compliance-Guideline für soziale Organisationen
  • Bereitstellung eines Praxisleitfadens zur Nutzerakzeptanz von IT-Projekten
  • Entwicklung eines an die Bedarfe der Sozialwirtschaft angepassten IT-Sicherheitszertifikat auf Basis des BSI Grundschutzes
  • Erstellung eines Best Practice Leitfadens für die Einführung von Dokumentenmanagement-Systemen in der Sozialwirtschaft
  • Erarbeitung einer Standard-Schnittstellenbeschreibung zur Datenkommunikation zwischen sozialwirtschaftlicher Branchensoftware

Zur Mitgliedschaft eingeladen sind alle Akteure der Sozialbranche, die dazu beitragen möchten, dass IT die Ziele sozialer Organisationen künftig noch besser unterstützt. Es sind sowohl Organisations- als auch Personenmitgliedschaften möglich.

 Kontakt:

FINSOZ e.V.
Fachverband Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung
Mandelstraße 16
10409 Berlin
Tel.: (030) 42084-512
Fax: (030) 42084-514

info@finsoz.de

Kongress ENI 2015 – Call for Abstracts

logo_grossKongress ENI (European Nursing Informatics) vom 28.-29.9.2015 an der umit, Hall in Tirol

Bereits zum achten Mal findet nun nach mehrjähriger Pause der Kongress ENI (European Nursing Informatics) wieder statt. Der wissenschaftliche Kongress für Informationstechnologie im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich steht im kommenden Jahr unter dem Thema „IT im Gesundheits-,  Pflege- und Sozialbereich: Qualität und Effizienz durch IT?„.  Moderne Gesundheitsversorgung ist ohne den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie kaum mehr denkbar. Die IT nimmt jetzt zunehmend eine strategische Rolle ein und unterstützt die Prozessoptimierung, die Behandlungsplanung, die Arzneimitteltherapie, die Evaluation von Behandlungsergebnissen, die Qualitätssicherung, die Fernüberwachung von Patient/-innen und insbesondere auch die Kommunikation und Kooperation im multidisziplinären Behandlungsteam und über Einrichtungsgrenzen hinaus.  Der Fachkongress „ENI: IT im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich“ lädt Sie herzlich ein, Einsatzmöglichkeiten, Qualitätsanforderungen, Nutzen und Risiken von Informationstechnologie im Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich gemeinsam mit Praktiker/-innen  und Wissenschaftler/-innen zu diskutieren.

Schwerpunkte des Kongresses

  • Nutzung von IT in Gesundheitseinrichtungen (z.B. in stationären und ambulanten Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, in Sozial- und Behinderteneinrichtungen, in Funktionsbereichen, in der intersektoralen Kommunikation und in  Ausbildung und Lehre);
  • Einführung und Evaluation von IT in Gesundheitseinrichtungen (z.B. Nutzer/-innen gerechte Gestaltung von Gesundheits- und Pflege-IT, Usability, Prozessanalysen und Prozessoptimierung durch IT, Auswahl und Einführung von IT, Datenschutz und Datensicherheit, IT-Qualität, Evaluation von Kosten und Nutzen von IT);
  • Kennzahlensysteme (z.B. Ordnungssysteme und Klassifikationen, Standardisierung, Qualität der Dokumentation, Kennzahlen in der Pflege, Nursing Minimum Data Sets, Clinical Data Analytics, Data Warehousing);
  • Neue Technologien (z.B. elektronische Fieberkurve, IT im Medikationsprozess, Gesundheits-IT im häuslichen Umfeld, elektronische Gesundheitsakten, mobile IT, Gesundheits-Apps);
  • Freie Themen.

Der Kongress richtet sich an

  • Zielgruppen des Kongresses sind alle Personen aus dem Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich, welche IT-Systeme einsetzten, auswählen, einführen, betreiben oder evaluieren, insbesondere:
  • Praktiker/-innen und Anwender/-innen oder Key User aus den Pflegeberufen  und aus anderen Gesundheits- und Sozialberufen (z. B. Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, dem Hebammen- und Rettungswesen);
  • IT-Fachleute aus der Industrie oder aus Gesundheitseinrichtungen;
  • Führungskräfte und andere Entscheidungsträger;
  • Wissenschaftler/-innen;
  • Lehrpersonen und Studierende.

Abstracteinreichungen

Einreichungen sind als Abstract (Deutsch) bis 15.03.2015 unter www.kongress-eni.eu als Vortrag oder Poster möglich. Folgende Einreichungen sind möglich und herzlich willkommen:

  • Wissenschaftliche Beiträge, in denen Forschungsfragen beantwortet werden.
  • Erfahrungsberichte, welche von konkreten Erfahrungen bei der IT-Nutzung in der Praxis berichten und diese kritisch diskutieren.
  • Best Practice-Projekte, in denen eine erfolgreiche IT-Nutzung und die maßgeblichen Erfolgsfaktoren präsentiert werden.
  • Studentische Einreichungen.

 

Was bringt neue Software: Arbeitsvereinfachung, Prozessoptimierung oder Chaos?

Neues Bild für 2014Gasteditorial von Uwe Huchler im socialnet Newsletter

Keine Software hält ewig. Inkompatibilität mit dem neuen Betriebssystem, stagnierende Weiterentwicklung oder schlechter Support zwingen jeden irgendwann zum Wechseln. Daher müssen sich immer mehr Entscheidungsträger mit dem Softwareeinsatz in ihren Einrichtungen und Organisationen auseinandersetzen. Was sie dabei unterstützen kann, wird im Folgenden in einer kurzen Übersicht dargestellt.

Informationstechnologie und der Softwareeinsatz in der Sozialwirtschaft ist seit vielen Jahren ein bedeutendes Thema

Kaum eine andere Branche steht vor so umfassenden Herausforderungen wie der Sozialmarkt, in der die einzige Konstante der Wandel ist. Verstärkt wird der steigende Leistungs- und Kostendruck durch das rege öffentliche Interesse an der Branche. Die Kostenträger verlangen höhere Qualität, günstigere Preise und einen besseren Service. Flexibel, innovativ und effizient sollen die Einrichtungen sein, um den Anforderungen der Betreuten-Klienten-Bewohner-Patienten oder auch Kunden insbesondere durch gezielte Fürsorge, Pflege und Betreuung gerecht zu werden.

Der Zwang und die Notwendigkeit zu Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und die zunehmende Prozessorientierung ist gerade in der Sozialbranche für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Daher wird dem Einsatz von Informationstechnologie eine immer größer werdende Bedeutung zukommen. Wie bei allen Unternehmen, Einrichtungen und Organisationen gibt es häufig auch bei NPOs oder sozialen Unternehmen ein enormes Effizienzpotential, das durch den Einsatz von IT identifiziert und verbessert werden kann. Und dies bei gleichbleibender oder sogar verbesserter Qualität der sozialen Leistungen. Häufig zu finden: Medienbrüche, unvollständige oder fehlende Informationen, Redundanzen, Zeitverzögerungen, die ganze Bandbreite an möglichen Schwachstellen, die im Rahmen einer Schwachstellenanalyse analysiert werden könnten. Wenn man diesbezüglich genau hinschaut – und das machen immer mehr Verantwortliche in diesem Bereich – ist Software und IT ein sehr hilfreiches Werkzeug, um die eigentlichen Leistungen optimal erbringen zu können. Software ist dabei kein Allheilmittel, kann aber die eigene fachliche Arbeit, bei der richtigen Auswahl der Lösung, sehr gut unterstützen.

Welche Möglichkeiten haben Sie, um sich einen guten Überblick zu verschaffen?

Nachfolgend stelle ich ihnen eine Reihe von Möglichkeiten vor, wie sie sich informieren können – theoretisch oder in der Praxis, online oder persönlich: Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – über Informationen und Ergänzungen diesbezüglich bin ich dankbar. Zuerst eine kurze Eingrenzung der Begriffe ‚Sozialinformatik’ und ‚Pflegeinformatik’.

Für die Theorie: Sozialinformatik – Pflegeinformatik – neue und moderne Disziplinen

Unter Sozialinformatik versteht man in erster Linie die systematische Betrachtung des IT-Einsatzes in der sozialen Arbeit und ihren Handlungsfeldern. Sozialinformatik beleuchtet verschiedene Aspekte der IT-gestützten Informationsverarbeitung in sozialen Organisationen. Neben den Grundlagen sozialer Arbeit gehören auch technologisches Wissen und Sozialmanagement-Aspekte zu den Inhalten dieser Disziplin. Studienfächer und Studiengänge gibt es zunehmend, auch Literatur und ein Lehrbuch Sozialinformatik.

Die Pflegeinformatik beschäftigt sich mit pflegerelevanten und prozessorientierten Softwarelösungen und Informationssystemen in den Bereichen der Pflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Altenpflege. Einführung und Betreuung dieser Systeme mit den Begriffen ‚Elektronische Pflegedokumentation’ oder ‚Digitale Patientenakte’ sind ebenso Bestandteil wie Bereiche des E-Health. Sie stützt sich dabei teilweise auf die Erkenntnisse der Medizinischen Informatik. Eigenständige Studienfächer oder sogar Studiengänge sind noch selten, Literatur ebenfalls zunehmend, häufig aber auch in englischer Sprache.

Literaturtipps, Rezensionen, Fachtagungen, Verbände

Mittlerweile steht ein strukturiertes Informationsangebot in Form von Publikationen und Literaturlisten zur Verfügung, z.B.

Eine Fachtagung Sozialinformatik findet jährlich im März in Eichstätt statt. Für Softwarehersteller gibt es Fachverbände und Bundesverbände.

Messebesuch auf der ConSozial

Wesentlich praxisorientierter hinsichtlich Softwareauswahl können Sie sich auf Messen informieren. Schauen Sie sich Softwarelösungen ‚live’ an. Die ConSozial als Leitmesse des Sozialmarktes ist dafür hervorragend geeignet. Die Messe findet am 5./6. November 2014 in Nürnberg statt. Dort präsentieren sich alle führenden Softwarehersteller. Am besten Sie schauen bei mehreren Anbietern vorbei und formulieren zuvor ein konkretes Problem, das man ihnen dann in der Software zeigen soll. Später können Sie Softwarehersteller auch zu sich einladen zur Präsentation.

Social-software.de – Informationsplattform und Datenbank

Eine weitere und umfassende Möglichkeit ist unsere Informationsplattform social-software.de – dort präsentieren sich aktuell 368 Anbietern und 896 Softwarelösungen. social-software steht unter dem Motto „Softwarenews und Praxistipps für soziale Arbeit, Sozial- und Gesundheitswesen.

Sie als Anwender oder Entscheidungsträger aus den Bereichen der Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe sowie Klinik und Reha finden so einen schnellen und übersichtlichen Zugang zu Branchenlösungen. Die herstellerunabhängige Informationsplattform umfasst ein Anbieter- und Produktverzeichnis, Literaturhinweise, Fachbeiträge, Branchen-News, Veranstaltungen, Materialien, Anwenderberichte und mehr. Die Datenbank liefert eine umfassende Branchenübersicht und wertvolle Unterstützung für die ersten Schritte der Softwareauswahl für soziale Einrichtungen und Unternehmen. Hinweise auf Tagungen und Fachliteratur unterstützen die vertiefte Recherche.

Ich hoffe, Sie haben nun einen groben Überblick über Möglichkeiten zur Informationsgewinnung in Theorie und Praxis bei der Softwareauswahl. Damit wünsche ich Ihnen viel Erfolg!

Ihr Chefredakteur Uwe Huchler

www.uwehuchler.de

 

Bundesweit erste Beratungsplattform für Senioren und Seniorinnen ist online

Beirat gegründet / Testphase bis Mai 2015

Die bundesweit erste regionale Online-Beratungsplattform für Seniorinnen und Senioren wird am 1. Oktober in Hildesheim freigeschaltet. Dabei handelt es sich um ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt, das jetzt modellhaft in der Region Hildesheim getestet wird.

Unter dem Titel „SooBa“, das ist die Abkürzung für „Für Seniorinnen und Senioren on- und offline Beratungsangebot arrangieren“, haben Expertinnen der HAWK unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Marotzki gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren sowie Beraterinnen und Beratern das Konzept für die Beratungsplattform entwickelt. Unterdessen wurde sogar ein Projektbeirat aus dem Kreis der Seniorinnen und Senioren ins Leben gerufen.

Über die Plattform bekommen Seniorinnen und Senioren oder auch ihre Angehörigen Antworten auf Fragen nach Pflege, Finanzen und Leistungen, Ehrenämtern, Freizeit und vielem mehr – bei diesem Pilotprojekt sind dies eben alles Informationen direkt aus der Region Hildesheim. Über die Startseite können sich Interessierte anmelden und über einen gesicherten Zugang ihre Frage per Formular an einen Experten oder eine Expertin senden. Eine Antwort kommt innerhalb von 36 Stunden, so ist der Plan.

Die erste Pilotversion ist jetzt im Juli 2014 von 30 Seniorinnen und Senioren getestet und nach deren Rückmeldungen erneut überarbeitet worden. Im Oktober wird die Plattform nun der breiten Öffentlichkeit unter der Internetadresse www.senioren-beratungsnetz-hildesheim.de zur Verfügung gestellt und in den kommenden Monaten bewertet werden.

Ab Mai 2015 sollen die Erfahrungen dann weitergehend ausgewertet und zusammengefasst werden. Die Plattform kann bis zum Ende des Forschungsprojektes im August 2015 weiter genutzt werden. Für die anschließende Fortführung müsste jedoch ein Träger gefunden werden. Deshalb ist das SooBa- Forschungsteam auch auf der Suche nach einer Institution, die diese Plattform nach dem Ende des Forschungsprojektes übernehmen könnte.

Von Anfang an waren Seniorinnen und Senioren und Beraterinnen und Berater der Region Hildesheim in die Entstehung und Entwicklung der Plattform eingebunden. Sie haben sowohl die Wahl der Themen, die Wortwahl als auch die Gestaltung der Plattform maßgeblich mitbestimmt. So ist beispielweise die Interface-Gestaltung nur mit wenigen Bildern versehen, weil dieses so gewünscht wurde. Es sollte wenig Ablenkendes auf der Beratungsplattform geben. Auf Wunsch der Seniorinnen und Senioren gibt es aber Fotos der Online-Beraterinnen und Berater sowie eine sehr übersichtliche Menüführung. Auch die Schriftgröße und der Kontrast wurden wunschgemäß umgesetzt.

Auch die Beraterinnen und Berater haben ihre Erfahrungen eingebracht, sich im Laufe der Projektlaufzeit institutionsübergreifend mehr und mehr vernetzt und werden für die echte Online-Beratung in „virtuellen“ Teams zusammenarbeiten.

Die Beteiligung und das Ausprobieren der Beratungsplattform durch ältere Menschen ist in der Erprobungsphase bis Mai 2015 sehr wichtig, weil das Beratungsnetz in dieser Zeit bewertet und angepasst wird. Auch die Rückmeldung durch die Berater/innen in dieser Erprobungsphase ist außerordentlich wichtig, um die Arbeitsweise und die Strukturen des Beratungsnetzes zu etablieren und für andere Regionen übertragbar und nutzbar zu machen.

Weitere Informationen:

http://www.hawk-hhg.de
http://www.hawk-hhg.de/sozialearbeitundgesundheit/187032.php
http://www.senioren-beratungsnetz-hildesheim.de

IT-Report für die Sozialwirtschaft 2014 – Rezension von Uwe Huchler

Cover IT-Report 2014Wie jedes Jahr ist der IT-Report für die Sozialwirtschaft der renommierten Professoren Kreidenweis und Halfar von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt bereits im April dieses Jahres erschienen. Anlass dieses Kurzberichtes ist die neu veröffentlichte Rezension auf socialnet.

Informationstechnologie und der Softwareeinsatz ist der Sozialwirtschaft ist ein seit vielen Jahren bedeutendes Thema. Nicht umsonst gibt es social-software – die Informationsplattform für Softwarelösungen in der Sozialwirtschaft.

Der IT-Report beschäftigt sich mit dem Einsatz von Informationstechnologien in sozialwirtschaftlichen Organisationen quer über alle Verbandstrukturen. Desweiteren werden im zweiten Teil umfassende Kennzahlen zu Softwareanbietern im Sozialmarkt dargestellt. Kreidenweis und Halfar stellen mit dem IT-Report für die Sozialwirtschaft das umfassendste (und wohl auch einzigste) Werk dieser Art zur Verfügung. Mittlerweile im 7 Jahr wird der IT-Einsatz in der Sozialbranche systematisch und kontinuierlich dargestellt und analysiert. Sowohl für die Nachfrageseite (also die sozialen Einrichtungen und Unternehmen) als auch für die Anbieter (also die Softwarehersteller) wird eine Vielzahl von Fragestellungen erörtert. Dabei haben die Autoren eine die Sozialwirtschaft treffende und charakterisierende Auswahl getroffen. Beide Autoren sind seit vielen Jahren in der Branche tätig und daher absolute Kenner des ‚Marktes’.

Als IT-Report macht das Buch das, was es machen soll: es berichtet regelmäßig über den Einsatz und die Perspektiven von Informationstechnologie in dieser Branche. Gleichermaßen – und das ist nicht weniger wichtig – wird der Anbietermarkt mit den Hauptakteuren in der Softwarebranche dargestellt. Da die Auswahl des Softwareanbieters immer (nicht nur in der Sozialwirtschaft, aber hier im Besonderen), von strategischer Bedeutung und eine (langfristige) Entscheidung des Managements ist, werden hier äußerst wichtige und entscheidungsrelevante Kennzahlen zur Verfügung gestellt.

Insgesamt ist es ein fundierter und kompakter Report, der seinen selbst gestellten Ansprüchen auf alle Fälle gerecht wird. In der Zwischenzeit im siebten Jahr ist es ein umfassendes Werk zum Softwareeinsatz in der Sozialwirtschaft. Für Mitarbeiter von Einrichtungen bietet er einen sehr guten Einblick in die Softwarebranche um Entwicklungstrends erkennen zu können und den Stand der eigenen IT mit Branchenwerten vergleichen zu können’. Für Softwareanbieter ein ‚unbedingtes Muss’, um sich im Zuge der Marktbeobachtung vergleichen zu können oder vergleichbar machen zu lassen. Warum nicht mehr als die 47 Softwareanbieter an der Befragung und diesem Report teilnehmen, ist unverständlich. Transparenz ist gerades im Softwaremarkt ein unabdingbares Qualitätsmerkmal. Es bleibt daher zu wünschen, dass sich in den nächsten Jahren immer mehr Anbieter darauf einlassen.

Hier geht’s zur ausführlichen Rezension auf socialnet

Weitere Informationen

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Arbeitsstelle für Sozialinformatik, Kapuzinergasse 2, 85072 Eichstätt, www.sozialinformatik.de, sozialinformatik@ku-eichstätt.de, ISBN 978-3-9812687-9-9

Autoren des IT-Reports

Kreidenweis, Helmut, Prof., Halfar, Bernd, Prof. Dr.

IT-Risiken erkennen und rechtskonform handeln: FINSOZ veröffentlicht erste IT-Compliance-Guideline für die Sozialwirtschaft

Finsoz Logo

Für sozialwirtschaftliche Unternehmen ist der Einsatz von IT-Systemen heute unerlässlich. Dabei gilt es, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu berücksichtigen und für einen sicheren Betrieb der Informationssysteme zu sorgen. Die Daten müssen vertraulich behandelt und Computer gegen Ausfälle und IT-Risiken ausreichend geschützt werden. Dies stellt einzelne Einrichtungen wie auch größere Träger vor Herausforderungen, denn die Ressourcen für Betrieb und Absicherung der Systeme sind begrenzt.

„Es fehlt weniger an Problembewusstsein als vielmehr an konkreten Handlungsempfehlungen für ein praktikables IT-Compliance-Management“, so Jens Maitra, Vorstandsvorsitzender des FINSOZ e.V. Die Arbeitsgruppe IT-Compliance des Verbandes hat hierzu nun ein Richtlinien-Papier verfasst. Zu den Autoren zählen Vertreter von Trägern und Software-Anbietern, aber auch Datenschützer, Compliance-Beauftragte und Juristen. Das Dokument gibt auf rund 30 Seiten einen ersten Einblick in das Thema und stellt wesentliche rechtliche und technische Aspekte im Kontext der besonderen Anforderungen der Sozialwirtschaft vor.

Dazu ergänzend bietet FINSOZ ein Set an Checklisten an, mit dem der Umsetzungsgrad zum Thema IT-Compliance in der eigenen Organisation überprüft werden kann. Auf weiteren rund 30 Seiten werden viele grundlegende Aspekte und Kriterien der IT-Compliance einer Organisation abgefragt. Auf dieser Grundlage lässt sich ein roter Faden für die Implementierung einer IT-Compliance-Strategie entwickeln. Die so gewonnenen Erkenntnisse und Ergebnisse können direkt angewandt werden, zum Beispiel im Rahmen der Wirtschaftsprüfung oder bei Anfragen oder Kontrollen durch Aufsichtsbehörden.

Die IT-Compliance-Guideline ist unter www.finsoz.de kostenfrei per Download verfügbar. Verbandsmitglieder erhalten die zugehörigen Checklisten ebenfalls kostenfrei, für Nicht-Mitglieder wird ein Kostenbeitrag von 50,– EUR erhoben. Kontakt: info@finsoz.de

 Weitere Informationen

FINSOZ e.V. • Mandelstr. 16 • 10409 Berlin

Vorstandsvorsitzender: Jens Maitra

Tel.: 030/42084-512 • Fax: 030/42084-514 •

Mail: info@finsoz.de